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Arbeitsmarkt

Symbolbild Arbeitsmarkt

Ein funktionierender Arbeitsmarkt ist das A und O für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Wie auf jedem Markt stehen sich hier Nachfrage und Angebot gegenüber. Wenn die Nachfrage nach Arbeit kleiner ist als das Angebot, entsteht Arbeitslosigkeit.

Kurzfristig ist die Arbeitsnachfrage abhängig von der konjunkturellen Entwicklung: Haben die Unternehmen viele Aufträge, steigt die Arbeitsnachfrage. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld werden hingegen Arbeitsplätze abgebaut, die Arbeitsnachfrage sinkt und die Arbeitslosigkeit steigt. Längerfristig trägt auch die Bevölkerungsentwicklung zu Veränderungen der Arbeitsnachfrage bei. Dabei spielt neben dem Bevölkerungswachstum auch die Altersstruktur eine Rolle.

Wenn in einem Kanton viele Arbeitsplätze vorhanden sind, kann dies zur Folge haben, dass Erwerbstätige aus anderen Kantonen zupendeln. Das Verhältnis zwischen zu- bzw. wegpendelnden Arbeitnehmenden und dem Arbeitsplatzangebot gibt Auskunft darüber, ob ein Kanton eher als Wohn- oder Arbeitskanton bezeichnet werden kann.

Löhne sind der Preis, der für geleistete Arbeit bezahlt wird. Sie werden jedoch nicht alleine durch Angebot und Nachfrage gebildet, sondern auch massgeblich von der Produktivität beeinflusst. Zudem kann die Höhe von Löhnen in einzelnen Branchen reguliert sein (z.B. im Rahmen von Gesamtarbeitsverträgen GAV).  

Auf einen Blick:

  • Erwerbstätigkeit
    Zwei Drittel aller Erwerbstätigen arbeiten Vollzeit.
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  • Pendler
    Der hohe Pendlersaldo macht Bern zu einem Arbeitskanton. 
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  • Löhne
    Die Hälfte der Bernerinnen und Berner verdient mehr als 6 400 Franken pro Monat. 
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  • Arbeitslosigkeit
    Der Kanton Bern weist eine unterdurchschnittliche Arbeitslosigkeit auf. 
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