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Symbolbild Logiernächte Winter

Logiernächte Sommersaison 2018: Neuer Rekord

Im Kanton Bern wurde in der vergangenen Sommersaison ein neuer Rekordwert von 3.4 Millionen Hotellogiernächten gezählt, so viel wie in keinem anderen Kanton. Der Kanton Bern zeichnet sich durch eine diversifizierte Gästestruktur aus: Insbesondere der Anteil asiatischer Gäste ist in den letzten zehn Jahren im Kanton Bern stark angestiegen. Die Destinationen Interlaken und Jungfrau Region sind bei asiatischen Gästen besonders beliebt.

Die Schweizer Hotellerie verzeichnete in der vergangenen Sommersaison (Mai bis Oktober 2018) insgesamt 22 Millionen Logiernächte. Dies entspricht einer Zunahme gegenüber der Vorjahressaison um 3.1 Prozent. Im Kanton Bern wurden rekordhohe 3.4 Millionen Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben erfasst, was einem Wachstum von 5.0 Prozent gegenüber der Sommersaison 2017 gleichkommt. Damit verzeichnete der Kanton Bern vor Zürich und Graubünden am meisten Logiernächte aller Kantone. Das Berner Oberland verzeichnete in der Sommersaison 2018 über drei Viertel aller Logiernächte des Kantons. In den Tourismuskantonen Wallis und Graubünden nahm die Anzahl der Logiernächte gegenüber der Sommersaison 2017 ebenfalls zu (VS: +3.7 %, GR: +5.6 %).

Entwicklung der Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben, Sommersaisons (Mai-Oktober), indexiert (Sommersaison 2008 = 100)

Entwicklung der Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben, Sommersaisons (Mai-Oktober), indexiert (Sommersaison 2008 = 100)

Bild vergrössern Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS) Beherbergungsstatistik (HESTA)

Gästestruktur

Die Gästestruktur im Kanton Bern und insbesondere im Berner Oberland ist breit diversifiziert. Während im Kanton Graubünden in der Sommersaison 2018 nur 9 Prozent der Gäste von ausserhalb Europas stammten, waren es im Kanton Bern 39 Prozent, im Berner Oberland gar 44 Prozent. Insbesondere der Anteil der asiatischen Gäste war im Kanton Bern im Vergleich zur Schweiz und den Tourismuskantonen Graubünden und Wallis überdurchschnittlich hoch (BE: 28 %, CH: 17 %, GR: 5 %, VS: 13 %). Der Anteil der aus der Schweiz und Europa stammenden Gäste war im Kanton Bern entsprechend tiefer als im Schweizer Durchschnitt (BE: 61 %, CH: 72 %).

Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben nach Gästeherkunft, Sommersaison 2018

Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben nach Gästeherkunft, Sommersaison 2018

Bild vergrössern Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS) Beherbergungsstatistik (HESTA)

Entwicklung der Gästestruktur im Kanton Bern

Die Zahlen der Logiernächte im Kanton Bern entwickelten sich in den vergangenen Sommersaisons je nach Herkunftsland der Gäste unterschiedlich. Während die Anzahl Logiernächte von Gästen aus Asien und Amerika im Vergleich zur Sommersaison 2008 stark zugenommen haben (Asien: +178 %, Amerika: +96 %), waren die Logiernächte von Gästen aus Europa im selben Zeitraum rückläufig (-34 %). Bei den Schweizer Gästen blieb die Anzahl Logiernächte mit einem Wachstum von 3 Prozent beinahe unverändert. Den grössten Zuwachs verzeichnete der Kanton Bern bei Gästen aus China und Hongkong: Während in der Sommersaison vor zehn Jahren noch rund 16 000 Logiernächte durch Gäste aus dieser Region anfielen, waren es im selben Zeitraum 2018 schon 279 000 und machten 8 Prozent aller Logiernächte im Kanton Bern aus.

Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben nach Gästeherkunft, Kanton Bern, Sommersaison

Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben nach Gästeherkunft, Kanton Bern, Sommersaison

Bild vergrössern Ländercodes: CH=Schweiz, D=Deutschland, F=Frankreich, UK=Vereinigtes Königreich, I=Italien, NL=Niederlande, CN=China und Hongkong, GCC=Golfstaaten, IND=Indien, JPN=Japan, KOR=Republik Korea, USA=Vereinigte Staaten von Amerika | Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS) Beherbergungsstatistik (HESTA)

Tourismusdestinationen des Kantons Bern

Die Tourismusdestination Interlaken verbuchte während der Sommersaison 2018 1.3 Millionen Logiernächte. Damit weist sie die höchste Anzahl Logiernächte aller sechs Tourismusdestinationen des Kantons Bern auf, gefolgt von den Tourismusdestinationen Jungfrau Region (846 000 Logiernächte) und Bern (697 000 Logiernächte). Betrachtet man die jeweiligen Gästestrukturen, zeigen sich teils erhebliche Unterschiede zwischen den Tourismusdestinationen. Interlaken und Jungfrau Region weisen eine sehr diversifizierte Gästestruktur auf. Der grösste Anteil der Logiernächte der Sommersaison 2018 entfällt in diesen Tourismusregionen auf Gäste aus Asien (Interlaken: 40 %, Jungfrau Region: 36 %). Während in der Tourismusdestination Jungfrau Region der Anteil der Gäste aus der Schweiz lediglich 23 Prozent ausmachten – der tiefste Wert unter allen Destinationen –, verzeichneten die Tourismusdestinationen Adelboden-Lenk-Kandersteg, Gstaad Saanenland und Jura & Drei-Seen-Land einen Anteil einheimischer Gäste von über 60 Prozent. Gäste aus der Schweiz und Europa haben in diesen Destinationen den Grossteil der Logiernächte generiert.

Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben nach Gästeherkunft, Sommersaison 2018

Logiernächte in Hotels und Kurbetrieben nach Gästeherkunft, Sommersaison 2018

Bild vergrössern Hinweis: Bei der Destination Jura & Drei-Seen-Land wurden nur Gemeinden berücksichtigt, die im Kanton Bern liegen. Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS) Beherbergungsstatistik (HESTA)


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