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EURO 2008

Die EURO 2008 ist für die UEFA das bestorganisierte und nachhaltigste Turnier in ihrer Geschichte. Auch eine breit angelegte Bevölkerungsbefragung bestätigt die guten Noten, insbesondere für den Austragungsort Bern.

«Bern hat seine Gastgeberrolle mit Freude wahrgenommen und eine erfolgreiche Standort- und Tourismuspromotion betrieben», zog der Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, Regierungsrat Andreas Rickenbacher Fazit. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Kanton und Stadt und die gemeinsamen Projekte Swiss Beach Wien, Volunteers Center und Mediencenter.

Logo UEFA EURO 2008

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Bilder, die um die Welt gingen

750 Medienschaffende aus aller Welt akkreditierten sich im Mediencenter. Im Vorfeld der Euro 2008 kamen rund 220 Journalisten aus den Gastnationen nach Bern. Früchte trug auch die Gastgeber-Kampagne «Welcome to Bern», welche um die 10'000 Personen direkt erreichte: Ernten liessen sich beispielsweise Dankesbriefe von niederländischen Gästen, vorwiegend positive Medienberichterstattungen über und aus Bern usw.

Stadt und Kanton Bern beherbergten und betreuten gemeinsam mit weiteren 20 Institutionen und Organisationen gegen 200'000 Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland. 930'000 Fussballfans – erwartet worden waren 600'000 – besuchten die zentral gelegene Fanzone mit den drei Public-Viewing-Bereichen. Gegen 1000 Volunteers waren für die Gäste im Einsatz. Aus der Bevölkerung gingen – trotz erheblichen Beeinträchtigungen – kaum Beschwerden ein. Die EURO 2008, allen voran die Holland-Fans begeisterte fast alle. Auch die 2700 Personen der Blaulichtorganisationen, welche an Spieltagen für die Sicherheit garantierten. Wie oft sie zum Einsatz kamen? Äusserst selten.

Verkehr, der keinen Stau erzeugte

Mit dem Eintrittsbillett erhielten die Besucherinnen und Besucher ein 36 Stunden gültiges Generalabonnement. Und was viele nicht für möglich hielten, trat ein: Gegen 80 Prozent reisten mit dem öffentlichen Verkehr zu den Spielen im Stade de Suisse, die Staus blieben aus. Bern setzte auch beim Abfallkonzept ökologische und wegweisende Akzente: Die Mehrwegbecher und ein praktisch vollständiger Verzicht auf Geschirr bewährte sich bestens. Wer Hunger hatte, der bekam biologische Erzeugnisse aus der Region. Natürlich fielen bei 930'000 Menschen auch Unmengen an Abfall an, der aber von der städtischen Strassenreinigung immer bis zum nächsten Morgen weggeräumt worden ist. Übrigens: Den 220 Tonnen an weggeräumten Abfall stehen 100 Tonnen an eingespartem Abfall gegenüber.

Kosten, die unter dem Budget lagen

Die Gesamtausgaben des Kantons Bern blieben dank guter Ausgabendisziplin und Planung mit 8,6 Millionen Franken rund 10 Prozent unter dem Budget von 9,6 Millionen. Da der Beitrag des Bundes an die EURO 2008 mit 2 Millionen Franken deutlich tiefer ausfiel als die budgetierten 4,1 Millionen, resultiert bei den Gesamtkosten von 6,3 Millionen Franken ein Nettomehraufwand von 0,785 Millionen Franken (+14%).

Die EURO 2008 bleibt als eindrückliches und friedliches Fest in Erinnerung, das keine grossen Probleme mit sich brachte. Stadt und Kanton Bern haben partnerschaftlich in verschiedenen Bereichen (Projektorganisation, Verkehr, Sicherheit, Medien usw.) zusammengearbeitet. Heute verfügen beide Partner über die Erfahrung, die es braucht, um Grossanlässe durchzuführen, welche an die Kapazitätsgrenzen gehen.


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