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Forstschutzprogramm

Bild: Forestry Images, Landesforstpräsidium Sachsen

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Nach dem Hitzesommer 2018, dem Käferjahr 2019 und den Streuschäden der Winterstürme besteht erneut ein hohes Risiko für eine Massenvermehrung des Borkenkäfers.

Für die nadelholzreichen Waldgebiete in den tieferen Lagen des Mittellandes und des Aaretals hat der Regierungsrat des Kantons Bern deshalb das im letzten Jahr als Pilot durchgeführte Forstschutzprogramm verlängert. Damit werden Waldbesitzer bei der gemeinschaftlichen Überwachung und Durchführung von Bekämpfungsmassnahmen unterstützt. Im Jahr 2020 setzt der Kanton dafür einen Beitrag von 480’000 Franken ein. Zusammen mit den Bundesmitteln stehen insgesamt 800'000 Franken zur Verfügung.

Für die Beitragsgesuche sind folgende Eckpunkte zu berücksichtigen:

  • Die minimale Fläche der nadelholzreichen Waldgebiete innerhalb eines Projektperimeters muss mindestens 500 Hektaren umfassen.
  • Pro Hektare bezahlt der Kanton 15 Franken für die intensive Überwachung und einen Bonus von 25 Franken an die Trägerschaft für die Bekämpfung des Borkenkäfers, sofern diese zeit- und fachgerecht durchgeführt wird.

Die Massnahmen sollen dazu beitragen, dass die Waldbesitzenden die Fichten geordnet nutzen und die Bestände klimaangepasst verjüngen können.

Hinweis

Forstschutz in den Käferbekämpfungsgebieten

In den so genannten Käferbekämpfungsgebieten werden die Forstschutzmassnahmen wie bisher umgesetzt. Als Käferbekämpfungsgebiete bezeichnet der Kanton Regionen, wo die Fichte natürlicherweise häufig vorkommt und die Schutzfunktion des Waldes gegen Naturgefahren gesichert werden muss.

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https://www.vol.be.ch/vol/de/index/wald/wald/forstschutz2020.html