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Wald erhalten

Der Siedlungsdruck und die Ansprüche an den Wald nehmen zu. Durch Freizeit- und Erholungssuchende wird der Wald stärker belastet. Es ist die Aufgabe des Kantons, dafür zu sorgen, dass

  • der Wald seine Funktionen und die von ihm verlangten Leistungen – trotz steigenden Ansprüchen – dauerhaft erfüllen kann;
  • der Wald in seiner heutigen Fläche und regionalen Verteilung erhalten bleibt. 

Hinweis

Das Amt für Wald des Kantons Bern hat eine Strategie «Wald» erarbeitet. Im Zentrum stehen die Vision und die Dachstrategie. Darauf abgestützt ist unter anderem die Fachstrategie Walderhaltung erarbeitet worden.

Wald ist nicht gleich Wald

Nicht jede Fläche mit mehreren Bäumen ist Wald. Hingegen kann auch eine Fläche ohne Bäume rechtlich als Waldfläche gelten wie z.B. eine Waldstrasse oder ein Forstwerkhof.

Laut kantonalem Waldgesetz gilt eine Fläche dann als Wald, wenn sie mindestens 800m2 gross, 12m breit und mindestens 20 Jahre alt ist. Man spricht hier vom quantitativen Waldbegriff.

Eine Waldfläche kann auch besondere Funktionen erfüllen, beispielsweise für den Schutz vor Naturgefahren oder den Naturschutz. Hierbei spricht man vom qualitativen Waldbegriff. In diesem Fall kann schon eine kleinere Fläche als 800 m2 als Wald gelten.

Möchten Sie wissen, ob es sich bei einer bestimmten Fläche um Wald handelt oder nicht? Fragen Sie die zuständige Waldabteilung.

Ihre Ansprechpartner

Rechtliche Grundlagen 

WaG Art. 2, 10 und 13
Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über den Wald (SR 921.0)

WaV Art. 1, 2, 12 und 12a
Verordnung vom 30. November 1992 über den Wald (SR 921.01)

KWaG Art. 3 und 4
Kantonales Waldgesetz vom 5. Mai 1997 (BSG 921.11)

KWaV Art. 1 bis 4
Kantonale Waldverordnung vom 29. Oktober 1997 (BSG 921.111)


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https://www.vol.be.ch/vol/de/index/wald/wald/erhalten.html