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Waldreservate

In Waldreservaten finden viele bedrohte Arten einen geeigneten Lebensraum. (Foto: M. Bolliger)

Bild vergrössern In Waldreservaten finden viele bedrohte Arten einen geeigneten Lebensraum. (Foto: M. Bolliger)

In Waldreservaten hat die Biodiversität über eine definierte Zeit Vorrang vor anderen Waldfunktionen.

Zwei Reservatstypen lassen sich unterscheiden:

  • In Totalwaldreservaten wird auf die Nutzung von Holz verzichtet, damit sich der Wald natürlich entwickeln kann. Davon profitieren speziell Pilze, Flechten oder Käferarten, die auf Alt- und Totholz angewiesen sind.
  • Um bedrohte Arten zu fördern und für den Erhalt kulturhistorischer Nutzungsformen wie Mittelwälder und Wytweiden, wird in Teilreservaten gezielt eingegriffen. Arten, die viel Licht und Wärme benötigen, werden besonders berücksichtigt.

Hinweis

Ausschreibung Totalwaldreservate

2017 lancierte das Amt für Wald und Naturgefahren die Ausschreibung Totalwaldreservate. Es lud die Waldeigentümer ein, Angebote für Totalwaldreservate einzugeben. Das Amt für Wald und Naturgefahren prüfte die Eingaben und verhandelte mit den Eigentümern. Nun liegen die Resultate vor:

  • Der Kanton Bern verzeichnet zwölf neue Totalwaldreservate mit einer Gesamtfläche von 870 Hektaren.
  • Mit den neuen Reservaten hat der Kanton Bern insgesamt knapp 2 Prozent der Berner Waldfläche als Totalwaldreservate unter Vertrag.
  • Der Kanton Bern führt die bewährten Ansätze fort und prüft weitere Massnahmen, um das gesetzte Ziel von 5 Prozent der Berner Waldfläche bis 2030 zu erreichen.

Kennzahlen und Reservate im Kurzportrait (PDF, 525 KB, 2 Seiten)

 

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