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Coupierverbot bei Hunden?

Das Abknipsen (Coupieren) von Ohren und Rute ist tierschutzwidrig. Das Coupieren ist  äusserst schmerzhaft und Hunde mit coupierter Rute (Schwanz) können nur schlecht mit ihren Artgenossen kommunizieren.

In der Schweiz ist das Coupieren seit dem 1. Juli 1981 (Ohren) resp. seit dem 1. Juli 1997 (Rute) verboten – seit Juni 2002 ist auch die Einreise coupierter Tiere in die Schweiz verboten (Art. 22 der nationalen Tierschutzverordnung). Damit soll verhindert werden, dass Hunde zwecks Coupieren ins Ausland gebracht werden. Die Wiedereinreise ist für solche Hunde nicht mehr möglich.

Ausnahmen vom Coupierverbot bzw. der Einreise mit Hunden mit gekürztem Schwanz oder Ohren:

  • Hunde, die aufgrund einer medizinischen Indikation coupiert wurden.*
  • Coupierte Hunde, deren Halter einen Wohnsitz im Ausland haben, dürfen zu Ferien- oder Kurzaufenthalten in die Schweiz eingeführt werden.
  • Coupierte Hunde dürfen als Umzugsgut in die Schweiz eingeführt werden.*

* Für die Wiedereinreise in die Schweiz wird ein Eintrag im Heimtierausweis durch den kantonalen Veterinärdienst benötigt.


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