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Naturschutzgebiete in der Gemeinde Hasliberg

Die auf einer Höhe zwischen 1600 und 1800 Meter über Meer gelegenen Decken-, Hang- oder Sattelmoore sind übriggebliebene Reste von Mooren, welche sich zwischen den Moränenwällen des vor etwa 8000 Jahren zurückgezogenen Aaregletschers gebildet haben. Die Hochmoorvegetation mit typischen Pflanzen wie Torfmoosen, Sonnentau, Wollgras, Rasenbinsen, Moos- und Heidelbeersträuchern und Rosmarinheide sowie die angrenzenden, ebenfalls trittempfindlichen Flachmoore sind von erheblichem biologischem Wert.

Aus diesen Gründen fanden unter anderem die Gebiete Höhenschwandmoor, Hinder der Egg, Triglisegg (Grüöbiwald) und Däntschwäldli (Gadmerwäldli) 1991 Einzug ins Bundesinventar der Hoch- und Übergangsmoore von nationaler Bedeutung. Mit den Regierungsratsbeschlüssen sind die parzellenscharfe Abgrenzung vorgenommen, gebietsspezifische Schutzbestimmungen erlassen und die Nutzung festgelegt worden, wie es von der eidgenössischen Hochmoorverordnung verlangt wird.

Neben der rechtlichen Sicherung der vier Hochmoore durch die Schutzbeschlüsse wurden folgende Massnahmen zur Erhaltung und Aufwertung bereits realisiert oder sind noch geplant:

  • Fernhaltung des Viehs von trittempfindlichen Kernzonen durch Abzäunung
  • Verlegung und Verbesserung einzelner Wanderwegabschnitte (z.B. Natur- und Erlebnispfad Hasliberg).
  • Einfache Stauung früher angelegter Entwässerungsgräben, um den für das Moorwachstum notwendigen Wassergehalt im Gebiet wiederherzustellen.

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