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Gletschervorland: oft in Stauseen verschwunden

Es ist immer wieder ein unheimliches, faszinierendes Erlebnis, an der Zunge eines Gletschers zu stehen, den eisigen Windhauch zu spüren und das grobkörnige Eis zu berühren. Wer um sich schaut, erkennt die gewaltige Gestaltungskraft der Gletscher. Sie türmen nicht nur gewaltige Moränen auf, sondern verpassen auch härtestem Granit eine geschliffene Oberfläche.

Wenn der Gletscher sich aus einer flachen Mulde zurückzieht, hinterlässt er vor seiner Zunge oft flache Schwemmlandschaften, durch die der Gletscherbach in reich verzweigten Armen fliesst. Auf den kargen Moränenhügeln und Schwemmebenen gedeiht eine erstaunlich vielfältige Welt von Pionierpflanzen.

Naturschutzaufgaben

Vielfach ist das Gletschervorland in Stauseen verschwunden. Landschaften wie im Gasterntal oder im Vorfeld des Gauligletschers sind Kleinode von grosser Seltenheit und Schönheit, die ungeschmälert erhalten bleiben sollten.

Am 28. Oktober 1992 trat die Bundesverordnung über den Schutz der Auengebiete von nationaler Bedeutung in Kraft. Zu diesen Auen gehören im Kanton Bern auch 10 alpine Schwemmebenen. Im Kanton Bern stehen  insgesamt 49 Auen unter bundesrechtlichem Schutz.


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