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Der Bär

Nach mehr als 190 Jahren kehrte der Bär im Mai 2017 in den Kanton Bern zurück.

Nach mehr als 190 Jahren kehrte der Bär im Mai 2017 in den Kanton Bern zurück.

Bären sind grundsätzlich sehr scheu und die Wahrscheinlichkeit, einen Bären in der Natur zu sehen, ist gering. In der Regel geht der Bär Menschen aus dem Weg. Trotzdem kann es zu Begegnungen kommen.

Verhaltensregeln 

So vermeiden Sie Begegnungen mit Bären:

  • Bleiben Sie auf den Wanderwegen
  • Meiden Sie dichtes Beerengebüsch oder abgelegene Pilzgründe
  • Machen Sie mit Sprechen oder unaufgeregtem Lärm auf sich aufmerksam
  • Lassen Sie keine Essensreste oder Abfälle liegen
  • Nehmen Sie ihren Hund an die Leine

Wenn Sie einen Bären sehen: 

  1. Ruhig stehen bleiben
  2. Normal sprechen, nicht schreien
  3. Sich langsam zurückziehen (die Höchstgeschwindigkeit von Braunbären ist 50 km/h)
  4. Nicht rumfuchteln, keine Steine werfen (Bären können dies als Bedrohung auffassen)
  5. Nicht zum Bären hingehen, nicht mit Futter locken, nicht füttern
  6. Auf den Bärenschnappschuss bzw. Selfie verzichten
  7. Bären niemals verfolgen (im Normalfall ziehen sich Bären zurück)

Bären richten sich auf, um die Lage zu erkunden – dies ist keine Drohgebärde

Wenn sich ein Bär aufrichtet, dann

  • Bleiben Sie stehen und sprechen sie ruhig, um auf sich aufmerksam zu machen.

Wenn ein Bär angreift, dann

  • Legen Sie sich auf den Bauch
  • Schützen Sie mit ihren Händen oder Rucksack den Nacken

Die wenigen Bärenattacken auf Menschen sind meist Scheinattacken. Nach Scheinattacken den Bären auf mindestens 50m zurückziehen lassen und sich dann langsam entfernen. 

Wenn Bären die Scheu vor Menschen verlieren...

Haben Bären erst einmal den Menschen als Nahrungslieferanten erkannt, ist es aus mit ihrer Scheu. Der Bär wird dann gezielt die Nähe des Menschen aufsuchen, was zu gefährlichen Situationen führen kann. Darum gilt:

  • Füttern Sie nie einen Bären
  • Lassen Sie keinen Abfall und keine Essensreste liegen 

Hinweis

Durch die Rückkehr von Grossraubtieren wie Wolf, Bär und Luchs müssen Nutztiere wie Schafe, Ziegen und Rinder auf Weiden geschützt werden. Der Einsatz von Herdenschutzhunde bewährt sich. Herdenschutzhunde verteidigen die ihnen anvertrauten Tiere vor Unbekanntem.

Bärenpräsenz im Kanton Bern

Informieren Sie sich, ob und wo ein Bär oder seine Spuren gesehen wurden.

Bärenbeobachtungen und Hinweise melden

Falls Sie einen Bären beobachten oder frische Bärenspuren (Tatzenabdrücke, Kot) entdecken, notieren Sie den genauen Fundort und dokumentieren Sie die Beobachtung (Handy) nach Möglichkeit. Kontaktieren Sie einen Wildhüter 0800 940 100 oder das Jagdinspektorat unter 031 636 14 30.

Hinweis

Der Berner Bauernverband informiert via Whatsapp-Gruppe über die Grossraubtiersichtungen (Bär und Wolf) und Nutztierisse.

Kantonaler SMS Dienst im Aufbau

  • Künftig soll ein SMS-Dienst über die Bärenpräsenz im Kanton Bern informieren. 

Weitere Informationen

Der Bär befindet sich zur Zeit vermutlich im Kanton Bern.

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/jagd_wildtiere/wildtiere/baer.html