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Gemeinschaftsprojekte

Renaturierungsprojekte, welche durch den Renaturierungsfonds unterstützt werden, sind zum überwiegenden Anteil Gemeinschaftsprojekte mit dem Tiefbauamt, den zuständigen Wasserbauträgern (Schwellenkorporationen, Gemeinden, Kraftwerke, etc) und weiteren Stellen. Diese sogenannten Kombiprojekte – mit unterschiedlichem Anteil Hochwasserschutz und Gewässerrenaturierung – entstehen in enger Zusammenarbeit mit den beteiligen Stellen und werden nach bestimmten Kostenteilern auch gemeinsam finanziert. In den letzten Jahren haben gemeinsame Planungen über Einzugsgebiete oder Teile davon, als wichtiger Wegbereiter für gemeinsame Kombiprojekte, zunehmend an Bedeutung gewonnen. Besonders seien hier die sogenannten Gewässerentwicklungskonzepte (GEK) zu nennen, die als Beispiele unten aufgeführt sind.

Lebensraum Aare Mittelland

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Gewässerentwicklungskonzept Kanton Bern, GEKOBE.2014


GEKOBE.2014 steht für Gewässerentwicklungskonzept Kanton Bern. Darin sind alle Planungen zusammengefasst und koordiniert, welche durch die geänderten Bestimmungen im Gewässerschutzbereich (GSchG 2011) ausgelöst wurden. Die Resultate aus den Teilprojekten Gewässerraum, Revitalisierung, Fischwanderung, Schwall-Sunk, Geschiebehaushalt, sowie zahlreiche Arbeits-und Praxishilfen stehen auf dieser Projektwebseite zur Verfügung.

Kander.2050

Kander.2050 ist ein Pilotprojekt für eine beispielhafte Zusammenarbeit und wurde 2009 mit einem GEK abgeschlossen und anschliessend in einen Gewässerrichtplan (GRK) übergeführt der Ende 2013 durch den Regierungsrat genehmigt wurde. Parallel zu diesen umfangreichen Planungarbeiten entstanden die gemeinsamen Leuchtturmprojekt Kander-Augand, Simme-Augand, Kander-Heustrich und Kander-Schwandi-Ey (grosse Flussaufweitungen und Auenrevitalisierungsprojekte kombiniert mit Hochwasserschutzmassnahmen). Weitere Massnahmen aus dem GEK und dem GRK befinden sich in der Detailplanung und baldiger Ausführung.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.kanderwasser.ch.

 

 

GEK (Gewässerentwicklungskonzept) Sense 21

Mit dem GEK Sense 2021 wird in Zusammenarbeit mit dem Kanton Freiburg ein interkantonales Konzept erarbeitet. Dieses definiert Lösungsansätze und Zielvorstellungen für ganzheitliche und nachhaltige Wasserbaumassnahmen im Unterlauf der Sense. In den Planungs- und Bearbeitungsprozess werden die Gemeinden, vielfältige Interessengruppen und die breite Bevölkerung aktiv mit einbezogen.

Weitere Information finden Sie hier: www.sense21.ch

 

 

Aarewasser

Die Funktion, welche die Aare als Gewässer zu erfüllen hat sind äusserst vielfältig: Sie bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen, dient der Naherholung, liefert wertvolles Trinkwasser und soll Hochwasser schadlos ableiten können. Zeitgemässe Hochwasserschutzprojekte wie „Aarewasser“ anerkennen die Vielfalt an Gewässerfunktionen und berücksichtigen diese bei der Projektierung. Das Projekt „Nachhaltiger Hochwasserschutz Aare Thun-Bern“ (Aarewasser) wird in enger Zusammenarbeit mit den Anstossergemeinden, vielfältigen Institutionen und Interessensgruppen, sowie betroffenen Grundeigentümern erarbeitet.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.aarewasser.ch

 

Alte Aare

Der Lauf der Alten Aare gehört zum längsten zusammenhängenden Altwassersystem der Schweiz und ist durch die Auenverordnung bundesrechtlich geschützt. Die heutige Alte Aare entstand, nachdem in den Jahren 1868 bis 1878 bei der Juragewässerkorrektion der Aarelauf bei Aarberg (heute Alte Aare) durch den Hagneckkanal in den Bielersee umleitet wurde.

Aufgrund von Hochwasserereignissen drängten sich Massnahmen zum Schutz der Siedlungen und des Kulturlandes im Raum der Alten Aare auf. Der Lebensraum Alte Aare hat jedoch auch ökologische Defizite. Augrund einer konstanten Wasserdotierung findet keine natürliche Dynamik mehr statt. Die alten Wasserläufe sind vom Hauptfluss abgetrennt und eine periodische Überflutung der Auenwälder findet nicht mehr statt.

Der Wasserbauverband Alte Aare hat zusammen mit dem kantonalen Wasserbau und der Abteilung Naturförderung ein Gesamtprojekt aufbereiten lassen, welches die anstehenden Hochwasserschutzarbeiten und die ökologische Aufwertung der Alten Aare vereint.

Das Projekt sieht Massnahmen über die nächsten 10 Jahre vor. Das Projekt ist genehmigt und wurde durch den Grossen Rat im Januar 2014 bewilligt.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.alte-aare.ch


Weitere Informationen

Formular und weitere Informationen zur Anfrage für Renaturierungsbeiträge.

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/fischerei/renaturierungsfonds/Gemeinschaftsprojekte.html