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Trüschenfischen

Viele Angler wissen in der Zwischenzeit, dass man Trüschen nicht nur mit der Setz- oder Stippangel fangen kann. Der Grund, warum immer mehr mit Pilkern oder sogenannten "Juckern" geangelt wird, ist einfach: die Methode ist sehr erfolgreich!

Noch immer wird fast nur im Winter auf Trüschen gefischt und das völlig grundlos, denn Trüschen lassen sich auch im Hochsommer am helllichten Tage problemlos fangen. Entgegen aller Behauptungen ist die Trüsche nämlich kein nachtaktiver Fisch, sondern einer, der in der Dunkelheit aktiv ist. Fischt man also bei Sonnenschein in trübem Seewasser auf einer Tiefe von 35–50 m, dann ist es dort dunkel und die Trüschen sind aktiv.

Gute Standorte für den Trüschenfang: Flussdeltas mit Kiesgrund

Besonders gute Stellen, um auf Trüschen zu fischen, sind Flussdeltas mit kiesigem Grund. Wurde irgendwo Kies gefördert, wie das in vielen Deltas der Fall ist, dann sucht man am besten die alten Baggerlöcher auf. Hier sammelt sich ein Grossteil des Materials, welches die Flüsse bei Hochwasser in den See einbringen. Also viel Futter und noch mehr Trüschen!

Köder: Trüschen schnappen am liebsten nach Würmern

Die Trüsche ist ein ausgesprochener Allesfresser. Trotzdem liebt sie Würmer über alles. Geeignete Köder sind auch Fischfetzen, Darmabschnitte und vieles mehr.

Bei der Wahl der Pilker sind Farbe und Grösse besonders zu beachten. Je glänzender desto besser, also am besten versilberte oder verchromte Modelle auswählen und gründlich polieren. Die Grösse beziehungsweise das Gewicht des Pilkers richtet sich nach der Tiefe und der Strömung, in denen geangelt werden soll. Beim Trüschenfischen sollte man eher zum schweren Gerät greifen. Wer zu leicht angelt, fängt weniger. Scheuen Sie sich nicht, einen Blinker von 25 g oder sogar 30 g zu wählen.

Montage: Stabile Rute und ein Bündel Würmer am Drilling

Montieren Sie einen Drilling der Grösse 6–8 in einem Abstand von 5–10 cm zum Pilker. Nehmen Sie dazu entweder einen starken Monofil (0,40–0,60 mm) oder schalten Sie ganz einfach ein paar Karabiner hintereinander.

Ziehen Sie dann ein bis zwei Würmer auf jeden Haken bis Sie ein richtig dickes Bündel am Drilling haben. So ausgerüstet geht's dann in die finstere Tiefe, am besten mit geflochtener Schnur und einer nicht allzu langen, aber stabilen Rute. Pilken Sie jetzt über den Grund, mal langsam, mal schnell. Beisst eine Trüsche, dann fühlen Sie das an einem erhöhten Widerstand beim Anheben. Also anschlagen soweit nötig und einziehen, drillen muss man eigentlich nie.

Trüschen vor allem im Brienzersee

Im Kanton Bern ist der Brienzersee das Trüschenparadies par excellence. Versuchen Sie Ihr Glück bei der Aaremündung vor Brienz.


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