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Schleppen mit der Rute

Das Schleppfischen ist im Prinzip eine erweiterte Form des Spinnfischens, und was zu diesem Thema erläutert wurde, gilt auch für alle Arten des Schleppfischens.

Das Schleppen mit der Rute – eine Kunst für sich

Eine unglaubliche Vielzahl von möglichen Schleppködern steht zur Auswahl, nebst der klassischen Blechsammlung (Spinner, Blinker, Löffel) können auch schwimmende oder sinkende Wobbler, tote Köderfische und Imitationen an verschiedenartigen Systemen verwendet werden. Die grosse Kunst des Schleppens mit der Rute ist, zur geeigneten Jahreszeit den richtigen Köder in der richtigen Tiefe, mit genau der Aufsehen erregenden Geschwindigkeit auszuwählen.

Beim Schleppen in geringen Wassertiefen am besten selber rudern

Für das Schleppen mit der Rute eignet sich bereits ein winziges Ruderbötchen. Falls Sie etwas sportlich sind (oder es werden möchten) und tatsächlich rudern, machen Sie genau das Richtige: Beim Rudern haben Sie die maximale Manövriermöglichkeit. Sie können exakt einer Krautbank entlang zirkeln, dabei die Geschwindigkeit stufenlos regulieren und bei einem Hänger das Boot schneller stoppen als mit einem Motor. Das Schleppen mit dem Ruderboot wird vor allem in Ufernähe und in geringen Wassertiefen (von der Oberfläche bis in ca. 4 m Tiefe) angewandt. So werden vorwiegend Standorte von Hecht und Egli, wo vorhanden auch von Zander und Wels abgesucht.

Schleppen auf Thuner-, Brienzer- und Bielersee

Um auf den drei grossen Seen Jagd auf die im freien Wasser umherziehenden Seeforellen zu machen, bevorzugt dann doch mancher den Motor. Oft müssen nämlich grosse Wasserflächen abgesucht werden. Zudem ist die Schleppgeschwindigkeit auf Seeforellen grundsätzlich höher als zum Beispiel diejenige auf Hechte. Wer in den Felchenschwärmen der grösseren Wassertiefen (z.B. 30 m) nach Seeforellen sucht, der bringt den Schleppköder nicht ohne mehrere 100 g Blei in diese Tiefe. Die Seesaiblinge des Thunersees sind oft noch tiefer zu finden; beliebt sind immer wieder Steilufer und Bachdeltas. Lassen Sie die Köder dort ruhig mal auf 60 m runter.

Schleppen mit Motor – Motorboote nicht überall gestattet

Schleppen Sie mit einem Motor, tun Sie dies mit möglichst wenigen PS bzw. kW. Sehr angenehm kann auch ein Elektromotor sein. Und noch etwas ist zu beachten: Falls Sie Ihr Motorboot auf einem Trailer ans Angelgewässer transportieren möchten, so denken Sie daran, dass im Kanton Bern Motorboote nur auf dem Brienzer-, Thuner- und Bielersee und auf der Aare nur unterhalb von Bern erlaubt sind.

Gut einstellbare Bremse für die Rolle ist von Vorteil

Als Angelrute wählen Sie am besten ein stabiles Gerät. Auf dem Boot genügt eine kurze Rute zum Drill, sie macht das Feumern zudem einfacher. Viel wichtiger ist hier eine geeignete Rolle, das heisst, sie sollte eine gut einstellbare Bremse besitzen. Genau so, dass bei einem Anbiss ein gewisser Widerstand vorhanden ist, bei einem Hänger hingegen die Schnur abgezogen werden kann. Die Angelrute stützen Sie im einfachsten Fall am Bordrand auf, das Ende mit der Angelrolle griffbereit zu Ihren Füssen. Die Rute kann auch in eine spezielle Rutenhalterung gelegt werden, die am Bordrand angeschraubt wird. Es geht aber auch gänzlich ohne Rute, die Schnur kann direkt ab einer Schlepprolle geführt werden.

Schleppen mit der Rute

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