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Biodiversität im Landwirtschaftsgebiet

Die Bauern und Bäuerinnen spielen beim Erhalt naturnaher Lebensräume eine zentrale Rolle. Bund und Kantone gelten deshalb die ökologischen Leistungen der Landwirte durch Direktzahlungen und andere Anreizsysteme ab. Die Landwirtschaftspolitik des Bundes legt küntig den Schwerpunkt noch stärker auf die Ökologie.

Erst knapp erreicht der Kanton Bern das nationale Ziel, 10 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) sollen ökologische Ausgleichsflächen sein. Im Talgebiet verfehlt er dieses Ziel jedoch klar (8,3 Prozent) – die Kantone Aargau, Thurgau und Waadt schneiden hier besser ab.

In zwei weiteren Bundeszielen steht der Kanton Bern sehr gut da: Bezüglich Anteil qualitativ werzvoller, ökologischer Ausgleichsflächen an den ökologischen Ausgleichsflächen insgesamt sowie an der landwirtschaftlichen Nutzfläche nimmt der Kanton Bern einen Spitzenplatz ein.

Das Aktionsprogramm "Stärkung der Biodiversität im Kanton Bern" (PDF, 2 MB, 24 Seiten) nennt die Stärkung der Biodiversität im Kulturland mit Schwerpunkt Talgebiet als eines der drei Oberziele. Generell ist die Artenvielfalt in intensiv genutzten Wiesen nur halb so gross wie jene in qualitativ wertvollen ökologischen Ausgleichsflächen.

Anlässlich der Medienkonferenz vom 12. Oktober 2011 informierte die Volkswirtschaftsdirektion über die Zwischenbilanz zum Aktionsprogramm „Stärkung der Biodiversität im Kanton Bern“. Zu den Themen "Agrarpolitik 2014 - 2017 - Chance für die Biodiversität im Kanton Bern", "Landwirtschaftliche Strukturen beeinflussen den ökologischen Ausgleich" und "Vernetzungsberatung" wurden Faktenblätter erstellt.


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