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VOC-Lenkungsabgabe

Seit 2000 wird bei der Herstellung oder bei der Einfuhr von Lösungsmitteln in die Schweiz eine Lenkungsabgabe von 3 Franken pro Kilogramm erhoben. Mittels einer VOC-Bilanz wird ermittelt, was mit den Lösungsmitteln geschieht. 

Für alle Anteile Lösungsmittel, die nicht in die Luft gelangen, wird die Abgabe zurückerstattet. So schafft die Abgabe Anreize, Lösungsmittel möglichst sparsam einzusetzen. Innovative Unternehmen können mit Produkten oder Verfahren, die weniger VOC-Emissionen verursachen, Geld sparen. Für exportorientierte Unternehmen entsteht kein Wettbewerbsnachteil, weil die Lenkungsabgaben für exportierte Produkte zurückerstattet werden.

Die Erträge aus der Lenkungsabgabe werden im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung wieder an die Bevölkerung zurückgegeben. So ist die Lenkungsabgabe volkswirtschaftlich neutral.

Hinweis

Abgabebefreiung/ Rückforderung Lenkungsabgabe

Wer eine Abgabebefreiung beansprucht, muss eine VOC-Buchhaltung führen und eine VOC-Bilanz erstellen. Die VOC Bilanz ist spätestens ein halbes Jahr nach Geschäftsjahresabschluss beim beco Immissionschutz einzureichen (z.B bis 30.06.).

Die Mindestmenge zur Rückforderung der Abgabe für VOC, die nicht in die Umwelt gelangen, beträgt 1 000 kg, darunter wird keine Abgabe zurückerstattet. Bei kleineren Mengen besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Betrieben eine VOC-Bilanz einzureichen. Bei der Entsorgung von VOC-haltigen Abfällen ist vom  Entsorgungsunternehmen zwingend eine VOC-Analyse zu verlangen und diese mit der Bilanz einzureichen. Ansonsten werden Abfälle nicht vergütet.


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.vol.be.ch/vol/de/index/luft/luftreinhaltung/loesungsmittel--voc-/voc-lenkungsabgabe.html