Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Feuer im Freien

Das Feuern im Freien ist in der Schweiz erlaubt, sofern nicht zu viel Rauch entsteht und das richtige Material verwendet wird: unbehandeltes trockenes Holz, natürliche und trockene Wald-, Feld-, und Gartenabfälle. 

Wird feuchtes oder behandeltes (imprägniert, gebeizt, gestrichen etc.) Holz im Freien ausserhalb von Anlagen mit Rauchgasreinigung verbrannt, werden grosse Mengen an Feinstaub, Russpartikeln und anderen Gasen freigesetzt. Diese Stoffe wirken lungenschädigend und sind zum Teil krebserregend. Das ist auch bei Kartongeschirr, farbigen Papierservietten oder Plastikverpackungen nicht anders. Das Verbrennen von Abfällen im Freien ist deshalb in der Schweiz grundsätzlich verboten.

Das Verbrennen im Freien kann durch den Kanton oder die Gemeinden ganz verboten werden. Beispielweise wenn regelmässig ganze Talschaften oder benachbarte Wohngebiete eingenebelt werden. Oder die Inversionslage es nicht zulässt. 

Hinweis

Verbrennen von Schlagabraum im Wald

Das Verbrennen von Schlagabraum, im Wald und bis 30 Meter von der Waldgrenze entfernt, ist grundsätzlich verboten. Nur wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, gewisse Auflagen eingehalten werden und eine Ausnahmebewilligung vorliegt, dürfen Äste und weitere Rückstände eines Holzschlags im Wald verbrannt werden.

Feuer zu Übungszwecken

Bei Löschübungen (Feuerwehr, Zivilschutz, Militär) entstehen durch das wiederkehrende Löschen und durch allfällige Brandförderer russige Flammen. Zum Schutz der Bevölkerung sind wenn immer möglich Übungsplätze ausserhalb der Besiedlung vorzusehen.

Im Grundlagendokument des Kantons Bern zur Aus- und Weiterbildung am Feuer (Heissausbildung) sind die Brennstoffe aufgeführt, welche zur Förderung des Brandherdes verwendet werden dürfen.

Brauchtumsfeuer

Am Nationalfeiertag brennen im ganzen Land die 1. August-Feuer. Dabei darf aber nur trockenes, naturbelassenes Holz verbrannt werden. Das Verbrennen von behandeltem Holz und sonstigen Abfällen aller Art ist verboten, weil dadurch Schadstoffe entstehen, die unserer Gesundheit schaden und die Umwelt gefährden.

Ein von der Gemeinde bewilligtes Verbrennen von Christbäumen auf einem grossen Feuer anlässlich eines Fests ist aus lufthygienischer Sicht problematisch aber nicht verboten. Während einer Inversionslage mit hoher Feinstaubbelastung sollte ganz auf das Christbaum-Verbrennen verzichtet werden.

Mottfeuer

Feuer «motten», wenn das Brenngut (meist Feld-, Wald- und Gartenabfälle) zu nass ist, um richtig zu brennen. Bei dieser so genannten «unvollständigen Verbrennung» werden grosse Mengen an Schadstoffen wie Russ, Rauchpartikel, Kohlenmonoxid und anderen Gasen freigesetzt. Mottfeuer sind deshalb verboten.


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.vol.be.ch/vol/de/index/luft/luftreinhaltung/energie--und-waermegewinnung/feuer-im-freien.html