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Feinstaub

Was ist Feinstaub

Feinstaub ist genau das, was der Name besagt: Staub der sehr fein ist. So fein, dass der Durchmesser eines Staubpartikels weniger als einem Hundertstel Millimeter beträgt. Die Grösse von Staubpartikeln  wird mit dem «aerodynamischen Durchmesser» bestimmt. Der kugelförmige Durchmesser von Feinstaub wird dabei mit  PM10 und PM2.5 (10 und 2.5 geben die Mikrometer an) ausgewiesen. Beachtet man, dass 1000 Mikrometer = 1 mm ergibt, sind Feinstaubpartikel unglaublich klein – mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar.

Vergleich Haar und Feinstaub

Bildquelle: www.greenfacts.org

So klein ist ein Feinstaubpartikel 

Der Durchmesser eines menschlichen Haares beträgt rund 60 μg oder 0.06 Millimeter, hier in grau hinterlegt. Ein PM10-Partikel ist ca. 1/6  kleiner, d.h. das zerklüftete Teilchen hat einen aerodynamischen Durchmesser von   ≤10 μm bzw. 0.01 Millimeter, hier als gelbe Scheibe dargestellt.

PM2.5-Feinstaubpartikel

Bild vergrössern PM2.5-Feinstaubpartikel

Wie sieht ein Staubpartikel aus? 

PM2.5-Partikel wiederum sind nur noch ca. einen Viertel so gross wie PM10, also  ≤2.5 μm bzw. 0.0025 Millimeter.

Saisonale Feinstoff-Belastungen

Belastungsepisoden von Feinstaub treten in der Regel im Winter auf, aufgrund sogenannter Inversionslagen. Dabei wird bodennahe kalte Luft von einer warmen Luftschicht überlagert, was den Luftaustausch von unten nach oben erschwert. Es bildet sich eine Hochnebeldecke unter der sich die Luftschadstoffe konzentrieren. Erschwerend kommt hinzu, dass  wegen des kalten Wetters vermehrt geheizt und somit auch mehr Feinstaub produziert wird. Ist die Belastung besonders hoch, spricht man von Wintersmog. 

Feinstaub und Grenzwert

Die Feinstaubbelastung hat sich seit Beginn der Messungen in den 1990er Jahren gravierend verbessert. Seit 2012 liegen die Jahresmittelwerte für Feinstaub PM10 unter dem Grenzwert von 20 μg/m3.

Die Wintermonate 2018 werden in guter Erinnerung bleiben – ohne eine einzige Smogphase. Weiterhin stark belastet bleiben allerdings die grossen Verkehrsadern.

μgDie Abbildungen zeigen die verbesserten Feinstaubwerte im Gebiet der Nordwestschweizer Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Bern, Jura und Solothurn. Gelbe und orange Flächen deuten auf Überschreitung des Jahresgrenzwertes von 20 μg/m3 hin. In blauen und grünen Orten wurde der Jahresgrenzwert eingehalten. Rote bis violette Farben würden auf eine massive Überschreitung aufzeigen.

Hinweis

 Weiterführende Informationen finden Sie unter:


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