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Auswirkungen

Beim Menschen kann die Luftschadstoffbelastung sowohl durch kurzfristige Zunahme als auch durch längerfristiges Einwirken zu gesundheitlichen Problemen führen. Insbesondere Atemwege sind davon betroffen.

Kurzfristige Belastungszunahmen wirken akut. Dadurch kann sich der Gesundheitszustand vor allem bei Personen, welche bereits an einer Lungen- oder Herz-Kreislauferkrankung leiden, verschlechtern. Längerfristige Belastungen können zu chronischen Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems führen. Besonders schädlich sind die sehr kleinen, krebserzeugenden Russpartikel.

In naturnahen Ökosystemen wie Wäldern, Hochmooren oder Trockenwiesen führen übermässige Stickstoffbelastungen zu einer Überdüngung. Diese wirkt sich auf Struktur und Funktion dieser Systeme aus: So werden etwa Bodenprozesse, Nährstoffhaushalt, Wachstum und die Artenvielfalt (Biodiversität) beeinflusst. 

Auch zu hohe Ozon-Konzentrationen können Pflanzen schädigen. Ozon wirkt als Zellgift und vermindert die Fotosynthese-Leistung und damit das Wachstum der Pflanzen. Heutige Ozonbelastungen verursachen zwischen 5 und 15 Prozent Ertragsausfälle in der Landwirtschaft - je nach Kultur, Region und Jahr.

 


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