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Sonnenlichtreflexionen

Sonnenreflexion

Sonnenlichtreflexionen, sprich Licht, dass durch Gebäude oder den Betrieb von Anlagen reflektiert wird, können nach dem Umweltschutzgesetz (USG) potenziell schädlich sein oder lästige Einwirkungen haben. Hierzu zählen etwa Reflexionen von Sonnenlicht an Fassaden, Fensterflächen oder Solaranlagen oder eine Veränderung des Lichts durch sich drehende Rotorblätter einer Windenergieanlage. Sonnenlichtreflexionen sind so zu begrenzen, dass sie nicht schädlich oder lästig werden.

Nicht in den Schutzbereich des USG fallen natürliche Phänomene wie etwa Reflexionen an Seeoberflächen oder Blendungen aufgrund von schneebedeckten Dächern, da Schnee kein baulicher Teil der Anlage ist. 

Blendwirkung an spiegelnden Flächen

Reflexionen und Belendungen entstehen oft an Anlagen, die unterhalb oder gegenüber von mehrgeschossigen Gebäuden installiert werden. Dies gilt insbesondere bei Anlagen mit einem Anstellwinkel der steiler als 60 ° ist. Durch einen kleineren Anstellwinkel können Blendwirkungen in der Regel vermieden werden. 

Die Blendwirkung von spiegelnden Flächen hängt von der Intensität der Reflexionen und deren Einwirkungsdauer ab.

Die Intensität der Reflexionen hängt stark von der Oberflächenbeschaffenheit des Materials und vom Einstrahlungswinkel der Sonne ab.

Mit speziellen Behandlungen der Oberfläche kann das reflektierte Licht stärker gestreut und die Intensität der Reflexionen vermindert werden. Die Dauer der Einwirkung kann sich jedoch verlängern.

Lichteffekte von Windenergieanlagen

Drehende Rotorblätter von Windenergieanlagen verändern das Sonnenlicht, dies kann störendende Effekte haben:

  • Disko-Effekt: Lichtblitze die durch die schnelle Abfolge von Sonnenlichtreflektionen ausgelöst werden. Glanzgrad der Rotoroberfäche sowie das Reflexionsvermögen der Farbe haben einen Einfluss auf die Intensität der Reflexionen. Es sollten deshalb Farben mit matten Glanzgraden verwendet werden.
  • Stroboskop-Effekt: Licht, das in schneller Abfolge unterbrochen wird. Auch bekannt als periodischer Schattenwurf oder als künstlich bewirktes Flackern. Belästigungen können durch eine sorgfältige Standortwahl sowie das temporäre Ausschalten der Anlage beschränkt werden. 

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