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Baustellen

Bauarbeiten wie Sprengen, Rammen, Fräsen oder Baggern verursachen zum Teil extremen Lärm. In der Lärmschutz-Verordnung (LSV) sind jedoch keine konkreten Belastungsgrenzwerte für Baulärm festgelegt. Gründe sind die zeitlich begrenzte Dauer und die grosse Vielfalt von Lärmquellen auf einer Baustelle.

Für Bauarbeiten gilt generell das im Umweltschutzgesetz (USG) verankerte Vorsorgeprinzip. Dabei sind die Emissionen – ungeachtet der bestehenden Umweltbelastung – durch Lärmschutzmassnahmen an der Quelle so weit zu begrenzen, wie dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Grundlage dafür bietet die Baulärm-Richtlinie des Bundesamtes für Umwelt (BAFU).

Während Bauphasen ergeben sich häufig Erschütterungen. Ursachen dafür können Sprengungen (z.B. Tunnelbau), Verfestigung des Untergrunds, Baugrubensicherungen (z.B. Setzen von Spundwänden) oder die Vorbeifahrt von schwerem Gerät (z.B. Bautransporte) sein.

Hinweis

Regelungen

In der Vollzugspraxis verfolgt die Lärmfachstelle des beco-Immissionsschutz  einen pragmatischen Ansatz und versucht, möglichst klare und praxisnahe Regelungen zu treffen, die von der zuständigen Baupolizei einfach kontrolliert werden können. Bewährt hat sich das «Drei-Stufen-Programm», das sich nach der Relevanz der Bauphase und der Lärm-Empfindlichkeit der Umgebung richtet.

Checkliste

Richtlinie

Anwendungshilfe


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/luft/laerm/industrie--und-gewerbelaerm/baustellen.html