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Das Wichtigste in Kürze

Das Wichtigste in Kürze - Lärm

Akustische Signale setzen sich aus der Lautstärke – dem Schalldruck – und der Frequenz, also der Tonhöhe, zusammen. Die Lautstärke misst man in Dezibel (dB). Die untere Hörschwelle liegt zwischen 0 und 10 dB, die Schmerzgrenze bei 120 dB. Eine längere Belastung des Gehörs mit Über 80 dB kann Schäden verursachen. Die Frequenz misst man in Hertz (Hz). Ein junges, gesundes Ohr hört Frequenzen zwischen 20 und 20 000 Hz bei 0 bis 10 dB. Die menschliche Sprache liegt im Bereich zwischen 500 und 5 000 Hz.

Als Lärm wird der Schall bezeichnet, der als unangenehm und störend empfunden wird. Physikalisch wird Lärm als Schalldruck in Dezibel (dB) angegeben.

Das menschliche Ohr empfindet bei gleichem Schalldruck tiefe und hohe Töne als leiser als mittelhohe. Damit das Dezibel als einheitliches Mass für alle Frequenzbereiche verwendet werden kann, werden die gemessenen Werte je nach Frequenz des Schalls mit der so gegannaten A-Kurve korrigiert und als dB(A) bezeichnet.

Das Dezibel (dB) ist ein logarithmisches Mass:

  • eine Erhöhung um 10 dB (A) entspricht für die Hörempfindung des Menschen einer Verdoppelung der Lautstärke
  • kommen zwei gleich laute Lärmquellen zusammen, erhöht sich der Pegel um 3 dB (A)

Lärmquellen

Schweizweit sind am meisten Personen vom Strassenverkehrslärm betroffen. Es folgen die Eisenbahn und der Flugverkehr. Weitere Lärmquellen sind Schiessanlagen, Industrie- und Gewerbeanlagen, Maschinen, Baustellen und Alltagsaktivitäten (Nachbarschaftslärm, Musik, Rasenmäher usw.).

Hauptquelle von Erschütterungen und abgestrahltem Körperschall ist der Eisenbahnverkehr.

Auswirkungen

Eine ständige Lärmbelastung führt selten zu einer direkten Schädigung des Gehörs. Hingegen reagiert der menschliche Körper auf störende Geräusche mit der Ausschüttung von Stresshormonen, was zu erhöhter Herzfrequenz und erhöhten Blutdruckwerten führen kann. Wird nachts der Schlaf durch Lärm beeinträchtigt, sind chronische Ermüdungszustände, Nervosität, erhöhte Reizbarkeit und eine reduzierte Leistungsfähigkeit die Folge.

Grenzwerte

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Imissionsgrenzwerten (Belastungsgrenzwerten) und Emissionsgrenzwerten.

Die Belastungsgrenzwerte definieren, wie hoch der Schallpegel am Einwirkungsort (z.B. in einer Wohnung) sein darf. Diese sind auf die Lärmempfindlichkeit des belasteten Gebiets abgestimmt und liegen während der Nacht jeweils tiefer.

Die Emissionsgrenzwerte legen fest, wieviel Schall Strassenfahrzeuge, Eisenbahnwagen, Flugzeuge sowie Geräte und Maschinen maximal an die Umwelt abgeben dürfen.


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