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5G-Netze

Bild 5G Netz

Was ist 5G

Mit 5G bezeichnet man die 5. Generation im Mobilfunk. Mit der Weiterentwicklung des 4G Netzes reagieren die Anbieter auf den ansteigenden Datenverkehr der Nutzer und eröffnen der Wirtschaft neue Möglichkeiten für Innovationen wie zB. selbstfahrende Fahrzeuge, Internet der Dinge, automatisierte Industrieprozesse, einbinden von Augmented und Virtual Reality. 

Was bietet 5G

Die von Anwendern übertragene Datenmenge verdoppelt sich jährlich und der Trend ist ungebrochen. 5G ist eine effizientere Technologie, dank der sehr viel mehr Informationen in einer höheren Übertragungsgeschwindigkeit übermittelt werden können. Die Reaktionszeit ist viel kürzer. 100 Mal mehr Geräte als heute können sich gleichzeitig einloggen und ermöglichen damit stabilere Vernetzungen. 

Mobilfunk und Strahlung

Alle Komfortsteigerungen der Zivilisation haben auch eine Kehrseite. Beim Verkehr sind es Abgase und Unfallrisiken, bei hygienischen Verpackungen der Abfall, beim Mobilfunk ist es die Strahlung. 

Es handelt sich beim Mobilfunk um nichtionisierende Strahlung (NIS). Wie verträglich elektromagnetische Strahlung für den Menschen ist, wird seit Jahren wissenschaftlich untersucht. Nachgewiesen sind schädliche Effekte durch die Erwärmung des Körpergewebes infolge der Absorption der Strahlung von hoher Intensität. Diskutiert werden mögliche Einflüsse auf die Hinströme und krebserregende Wirkungen auch bei niedriger Intensität, dies allerdings vorwiegend in Zusammenhang mit der Nutzung der Mobiltelefone selbst und weniger durch die wesentlich schwächere Belastung der ortsfesten Sendeanlagen. Andere schädigende Effekte konnten bisher nicht nachgewiesen werden. 

Um die Bevölkerung vor gesundheitsschädigender Strahlung zu schützen, hat der Bundesrat in der NIS-Verordnung Immissions- und Anlagegrenzwerte festgelegt, an die sich die Betreiber halten müssen. Für 5G gelten dieselben Grenzwerte, welche schon bei früheren Mobilfunk-Generationen angewendet wurden. Am Vorsorgeprinzip des Umweltschutzgesetzes - wonach Emissionen so weit zu begrenzen sind, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist - wird festgehalten werden. 

Zudem sollen bestehende Unsicherheiten ernst genommen werden. Dazu hat der Bundesrat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, in der sich die verschiedenen Akteure austauschen. Die Gruppe besteht aus Ärzteschaft, Mobilfunkanbietern und unabhängigen wissenschaftlichen Experten und setzen sich mit gesundheitlichen und technischen Fragen auseinander. Die Entwicklung der Messverfahren erfolgt schweizweit in Zusammenarbeit mit dem Eidg. Institut für Metrologie METAS. 

Dem UVEK wird ein Bericht zur Verfügung gestellt werden, welcher die Zukunft des Mobilfunks unter Berücksichtigung der Nutz- und Schutzinteressen beinhalten wird. 

Bewilligungsverfahren und weitere Informationen

Für 5G gelten dieselben Vorschriften und Bewilligungsverfahren wie für die bisherigen Netze. Mehr dazu unter Mobilfunk. Die Aufgaben von Bund, Kanton und Gemeinde sind unter Aufgaben der Behörde aufgeführt.

 

 

Hinweis

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) haben ausführliche Dossiers mit Hintergründen zu 5G auf ihren Websites publiziert.


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.vol.be.ch/vol/de/index/luft/elektrosmog/5g-netz.html