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Sonderbewilligungen für Pflanzenschutzmittel-Einsatz im ÖLN

Hinweis

Sonderbewilligungs-Hotline: 031 636 49 30 

Der Einsatz gewisser Pflanzenschutzmittel ist im Ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) nicht erlaubt, da es umweltschonendere Methoden zur Behebung des Problems gibt. Andere Einsätze sind zwar für die Umwelt heikel, können aber in bestimmten Fällen trotzdem die optimale Lösung darstellen (z.B. Abspritzen und Neuansaat einer stark verunkrauteten Wiese in Hanglage). In solchen Fällen kann die Pflanzenschutzfachstelle eine Sonderbewilligung ausstellen. Diese werden nach den jeweils geltenden Weisungen (Weisungen Sonderbewilligungen (PDF, 79 KB, 4 Seiten)), herausgegeben von der Konferenz der kantonalen Pflanzenschutzdienste, erteilt.

Sonderbewilligungen

  • werden in Form von Einzelbewilligungen oder in epidemischen Fällen als Bewilligungen für räumlich begrenzte Gebiete erteilt
  • werden schriftlich ausgestellt
  • müssen vor der Behandlung vorhanden sein
  • sind zeitlich befristet
  • beinhalten die Angaben zur Anlage unbehandelter Kontrollfenster

Einzelbewilligungen sind grundsätzlich mit einer Beratung der zuständigen Fachstelle verbunden. Für die Erteilung einer Sonderbewilligung werden die Schadschwellen berücksichtigt. Die Sonderbewilligungen müssen vor einer Behandlung über die Sonderbewilligungs-Hotline (031 636 49 30) beantragt werden.

Hinweis

Freigabe Rapserdfloh

Wegen den vielen Erdflohfängen in den Fallen und den zahlreichen Anfragen für Sonderbewilligungen hat die Fachstelle Pflanzenschutz des Kantons Bern entschieden, eine Behandlung zur Bekämpfung des Rapserdflohs im Herbst 2020 freizugeben. Dieses Jahr muss somit nur eine Sonderbewilligung beantragt werden, wenn mehr als eine Behandlung gemacht werden sollte.

Bedingungen für die Behandlung:

  • Es ist nur 1 Behandlung ohne Sonderbewilligung erlaubt.
  • Für eine Behandlung muss die Schadschwelle erreicht worden sein:
    Keimblatt-Stadium: Mehr als 50% der Pflanzen mit Frasstellen bei schlecht entwickelten Beständen.
    5-6-Blattstadium: Mehr als 80% der Pflanzen mit mehreren Frasstellen oder mehr als 100 Fänge in 3 Wochen (Falle aufstellen)
    oder ab Mitte Oktober wenn mehr als 7 von 10 Pflanzen Larven enthalten.
  • Die Produkt-Auflagen wie z.B. die Gewässerabstände und Dosierungen sind einzuhalten.
  • Die Freigabe gilt nur für den Kanton Bern und ist auf den 31. Oktober 2020 begrenzt.

Wir empfehlen, bei Überschreiten der Schadschwelle die Behandlung auf die Larven erst Mitte-Ende Oktober durchzuführen, da hier die Wirkung am besten ist..

Beim Einsatz von Pyrethroide-Insektiziden ist zu beachten, dass bei Temperaturen von 20-25° C die Wirkungsdauer relative kurz ist, d.h. etwa 2-3 Tage. Mitte Oktober wenn die Temperaturen tiefer sind, kann mit einer Wirkungsdauer von 7 bis 10 Tagen gerechnet werden.

Hinweis

Sonderbewilligung Ephosin

Wegen der gezielten Überprüfung läuft die Bewilligung für das Ephosin (Wirkstoff: Chlorpyrifos) aus.

Ausverkaufsfrist: 28.05.2020

Aufbrauchsfrist: 28.05.2021

Auch für das 2020 und 2021 muss ein Sonderbewilligungsformular ausgefüllt werden. Die Formulare finden Sie unten.

Sonderbewilligung Attracap

Per Anfangs 2020 wurde das Attracap für die Bekämpfung von den Drahtwürmern notzugelassen. Obwohl der Wirkstoff ein Pilz ist (Metarhizium), ist eine Sonderbewilligung nötig. Mehr Informationen finden Sie hier: «Was nicht warten kann» vom 31. März 2020. (PDF, 263 KB, 2 Seiten)


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