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Aktuelles / Beobachtungsnetz

Aktuelles vom 17. Oktober 2018

Raps  Erdflöhe

Jetzt sind die meisten Erdflöhe in die Bestände eingeflogen. An den meisten Standorten wurde das 6-8-Blattstadium erreicht. 

Die meisten Erdflöhe sind nun in die Bestände eingeflogen.

Bild vergrössern Die meisten Erdflöhe sind nun in die Bestände eingeflogen.

Schadschwelle Rapserdfloh

Jetzt ist der letztmögliche Zeitpunkt für die Behandlung vom Rapserdfloh. Die Schadschwelle ist wie folgt definiert:

  • 80% der Pflanzen mit mehreren (!) Frasstellen ODER
  • mehr als 100 Fänge von Erdflöhen innert 3 Wochen ODER
  • 7 von 10 Triebe mit mindestens einer Larve

Ab Mitte Oktober schlüpfen erste Larven, die man ebenfalls mitbekämpfen kann. Der Schaden wird dann über den Winter durch die Erdfloh-Larven verursacht, indem sie sich zum Wachstumspunkt der Rapspflanzen durchfressen und die Pflanze so entweder ganz zum Absterben bringen oder der Haupttrieb der Rapspflanze abstirbt.
 

Eine Übersicht über die Bekämpfung des Rapserdflohs findet sich im Merkblatt Rapserdfloh (PDF, 183 KB, 1 Seite).  

Jetzt sollten die Blattstängel auf Erdfloh-Larven kontrolliert werden.

Bild vergrössern Jetzt sollten die Blattstängel auf Erdfloh-Larven kontrolliert werden.

Dank der trockenen Witterung ist Phoma in diesem Herbst kaum ein Thema. In üppigen Beständen kann jedoch eine Verkürzung Sinn machen.

Bild vergrössern Dank der trockenen Witterung ist Phoma in diesem Herbst kaum ein Thema. In üppigen Beständen kann jedoch eine Verkürzung Sinn machen.

Raps Phomabehandlung bzw. verkürzen  ja oder nein?

Phoma

Phoma ist eine Pilzkrankheit, die helle Blattflecken mit schwarzen Punkten (Pyknidien) aufweist. Die meisten Sorten haben eine gute bis sehr gute Resistenz gegen Phoma (am anfälligsten sind Avatar und Attletick), sodass bei tiefem Befallsdruck und trockener Herbstwitterung wie in diesem Herbst keine Spritzung notwendig ist.

Verkürzen

Da der Raps vielerorts bereits sehr üppig ist, kann die verkürzende Wirkung einiger Fungizide interessant sein, um Auswinterungsschäden zu vermeiden. Beachten Sie dazu unbedingt die Angaben der einzelnen Fungizide, denn gewisse Produkte können bereits früh und andere erst spät eingesetzt werden!

Blühende Gründüngungen sind ein Paradies für die Bienen, können jedoch auch versamen.

Bild vergrössern Blühende Gründüngungen sind ein Paradies für die Bienen, können jedoch auch versamen.

Blühende Gründüngungen mulchen – ja oder nein?

Einige früh gesäte Gründüngungen blühen jetzt bereits. Sie dienen den Bienen und anderen Insekten als Nahrungsgrundlage. Daher macht es sich gut, Gründüngungen wie Phacelia stehen zu lassen. 

Bei blühenden Gründüngungen (z.B. Ölrettich, Phacelia, ...) besteht jedoch die Gefahr des Versamens. Falls man bereits in anderen Jahren schlechte Erfahrungen mit Ausfall gemacht hat, kann das Mulchen/Schlegeln während der Blüte Abhilfe schaffen.

Raps  Freigabe Erdfloh-Behandlung 

13. September 2018 

Keine übereilten Behandlungen vornehmen!

Wegen den vielen Erdflohfängen in den Fallen und den zahlreichen Anfragen für Sonderbewilligungen hat die Fachstelle Pflanzenschutz des Kantons Bern entschieden, eine Behandlung zur Bekämpfung des Rapserdflohs im Herbst 2018 freizugeben. Dieses Jahr muss somit nur eine Sonderbewilligung beantragt werden, wenn mehr als eine Behandlung gemacht werden sollte.

Wir empfehlen, die Behandlung erst anfangs bis Mitte Oktober durchzuführen, wenn die meisten Erdflöhe in die Felder eingeflogen sind.

Bedingungen

  • Es ist nur 1 Behandlung ohne Sonderbewilligung erlaubt.
  • Für eine Behandlung muss die Schadschwelle erreicht worden sein:
    - Keimblatt-Stadium: Mehr als 50% der Pflanzen mit Frasstellen bei schlecht entwickelten Beständen.
    - 5-6-Blattstadium (Anfangs-Mitte Oktober): Mehr als 80% der Pflanzen mit mehreren Frasstellen oder mehr als 100 Fänge in 3 Wochen oder mehr als 7 von 10 Pflanzen mit Larven. Das Aufstellen einer Gelbschalenfalle ist daher empfohlen.
  • Die Produkt-Auflagen wie z.B. die Gewässerabstände und Dosierungen sind einzuhalten.
  • Die Freigabe gilt nur für den Kanton Bern und ist auf den 31. Oktober 2018 begrenzt.

Empfehlungen der letzten Wochen

Bei trockenen Bedingungen kann das Getreide auch gestriegelt werden.

Bild vergrössern Bei trockenen Bedingungen kann das Getreide auch gestriegelt werden.

Getreide - Unkrautbekämpfung

Alternativen zu Herbiziden

Bei trockenen Bedingungen ist der Striegel eine interessante Alternative zu den Herbiziden. Nach der Saat bzw. vor dem Auflaufen kann blind gestriegelt werden. Ein weiterer Striegeleinsatz ist ab dem 3-Blatt-Stadium bis zum Bestocken möglich.

Vorauflaufbehandlungen bis 10. Oktober erlaubt

Im Getreide sind Vorauflaufbehandlungen bis zum 10. Oktober erlaubt, danach sind nur noch Nachauflaufbehandlungen bis zum 31. Oktober möglich. In den meisten Fällen genügt eine Nachauflaufbehandlung. Vorauflaufbehandlungen sind nur bei starkem Unkrautdruck, in im Herbst schlecht befahrbaren Parzellen oder in höheren Lagen vorteilhaft. Man beachte auch, dass viele Wirkstoffe der Vorauflauf-Herbizide auf der Liste der Pflanzenschutzmittel mit besonderem Risikopotential sind (z.B. die Wirkstoffe Pendimethalin, Diflufenican, Flufenacet, Chlortoluron).

 


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