Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation


  • Français


Aktuelles / Beobachtungsnetz

Aktuelles vom 17.04.2018

Waschplatzbesichtigung am 18. Mai - jetzt anmelden

Besichtigung von Füll- und Waschplätzen für Spritzgeräte in der Region Herzogenbuchsee

Waschplatz zu Güllengrube

Bild vergrössern Waschplatz zu Güllengrube

Wir laden Sie herzlich zu einer Besichtigung von Füll- und Waschplätzen für Spritzgeräte ein. Im Rahmen des Berner Pflanzenschutzprojektes wurden bereits einige Füll- und Waschplätze realisiert. An dieser Tagung können interessierte Personen ausgesuchte Waschplätze besichtigen und Erfahrungen austauschen.

Datum: Freitag, 18. Mai 2018, 10:15 – 15:30 Uhr
Ort: INFORAMA Waldhof, 4900 Langenthal
Kosten: Mittagessen im Restaurant auf eigene Rechnung (ca. Fr. 25.-)
Anmeldung: Bitte per Mail bis 19. April 2018 an bruno.arnold@agridea.ch

Weizen - verkürzen optimal

Der Weizen ist unterschiedlich weit. An den meisten Standorten ist er im 1-Knoten-Stadium (DC 31).

Standort

Stadium

Gerzensee

29-30

Rubigen

32

Belp

31

Zollikofen

29-30 

Uettligen

30

Seedorf

31

Wengi

31

Büren zum Hof

30-31

Utzenstorf

31

Wangen a. A.

31

Langenthal

31

Wenn kein Gelbrost (noch keiner gefunden), kein Mehltau (kaum gefunden) vorhanden ist und kein Risiko für Fusskrankheiten besteht, kann im DC 31 gut auf ein Fungizid verzichtet werden. Septoria wird erst ab dem Fahnenblattstadium behandelt.

Verkürzen

Das Wetter für Verkürzungen ist diese Woche optimal. CCC darf bis im DC 30 eingesetzt werden. Im Stadium 31 und 32 sind Mittel wie Modus und Medax optimal bei wüchsigem Wetter einzusetzen. 

Raps - letzte Möglichkeit

Beobachtungen

Der Raps ist an allen Standorten kurz vor der Blüte (55-57) oder hat bereits erste Blüten offen (Stadium 60). Jetzt sind fast alle Rapsglanzkäfer eingeflogen und viele Felder sind behandelt worden. An den Standorten, wo noch nicht behandelt wurde, sind zwischen 0 und 2 Käfer pro Pflanze gefunden worden.

Standort

Stadium

Glanzkäfer / Pflanze

Behandlungen, Notizen

Gerzensee

55

0.5

nicht behandelt

Rubigen

55

-

behandelt

Seedorf

55-60

-

behandelt

Zollikofen

57-60

-

behandelt

Kirchlindach

55

2.1

nicht behandelt

Uettligen

55-60

-

behandelt (13.4), Plenum WG

Belp

55-60

-

behandelt

Langenthal

57

2

nicht behandelt

Utzenstorf

55-57

2.1

nicht behandelt

Wangen a. A.

55

0

behandelt (13.4), Pyrinex

Wangen Extenso

57

0.5

Extenso

Wengi

55

0.2

nicht behandelt

Ersigen

57

0

behandelt (14.4), Pyrinex

Die wöchentlichen Gelbschalenfallenfänge vom Rapsstängelrüssler an den verschiedenen Standorten im Kanton Bern.

Bild vergrössern Die wöchentlichen Gelbschalenfallenfänge vom Rapsstängelrüssler an den verschiedenen Standorten im Kanton Bern.

Sobald der Raps die ersten Blüten öffnet, darf kein Insektizid mehr gespritzt werden

Bild vergrössern Sobald der Raps die ersten Blüten öffnet, darf kein Insektizid mehr gespritzt werden

Da der Raps sehr schnell wächst, kommen die meisten Felder mit einer Behandlung durch, sodass keine zweite Spritzung nötig sein wird. Falls noch keine Behandlung gemacht wurde, so kann, sofern die Schadschwelle erreicht wurde und noch keine Blüten offen sind, diese noch gemacht werden. Die Schadschwelle für die Rapsglanzkäfer im Stadium 53-57 ist erreicht, wenn mindestens 3 Käfer pro Pflanze gefunden worden sind. Für einen extenso-Ausstieg müssen dies sogar 5 Käfer sein. Kurz bevor der Raps die Blüten öffnet, liegt die Schadschwelle bei 5 Käfer pro Pflanze (7 für den extenso-Ausstieg). Es stehen diverse Mittel für die Rapsglanzkäfer-Bekämpfung zur Verfügung. Ist mehr als 1-Mal eine Spritzung nötig, so sollten die Wirkstoffe möglichst abgewechselt werden, um eine Resistenz-Bildung zu vermeiden. Sobald die ersten Blüten im Raps offen sind, darf kein Insektizid mehr gespritzt werden!

Gerste

Die Gerste befindet sich an den meisten Standorten des Kantons im 1- bis 2-Knoten-Stadium (31-32), das heisst, der erste und zweite Knoten dicht über der Bodenoberfläche sind wahrnehmbar. An fast allen Standorten sind Netzflecken vorhanden, aber meist unter der Schadschwelle. In Büren zum Hof wurde die Schadschwelle überschritten.

Es wurde bereits (wenig) Mehltau, (einige) Spitz- und (vereinzelt viele) Netzflecken gefunden

Bild vergrössern Es wurde bereits (wenig) Mehltau, (einige) Spitz- und (vereinzelt viele) Netzflecken gefunden

In den nächsten Tagen wird die Gerste weiter stark wachsen, und dank der Blattneubildung auch den Krankheiten davon wachsen. Zudem hat der Wetterbericht nur wenig Niederschlag gemeldet. Aus diesem Grund ist in den meisten Fällen kein Fungizideinsatz notwendig, auch wenn die Schadschwelle knapp überschritten wurde.

Eiweisserbsen

Die Sommereiweisserbsen sind zurzeit am Auflaufen. Sobald das erste Laubblatt entfaltet ist, sollte überprüft werden, ob der Blattrandkäfer an den Blättern frisst. Weist das Blättchen (nicht die ganze Pflanze!) mehr als 5 bis 10 Frasstellen auf, kann eine Behandlung angebracht sein. In den meisten Fällen ist eine Behandlung jedoch nicht nötig, und der Blatt- und Wurzelverlust kann durch eine geringe Stickstoffdündung kompensiert werden.

Die Wintereiweisserbsen haben zum Teil ziemlich unter der Februar-Kälte gelitten. An manchen Orten wurden sie daher nachgesät. Auch dort sollten die Pflanzen im Auge behalten werden.

Empfehlungen der letzten Woche 

Gerste verkürzen

Ab Stadium 31 (1-Knoten-Stadium) kann die Gerste verkürzt werden, was bei den meisten Feldern zutrifft. Ab dem Stadium 31 bis zum Fahnenblatt-Stadium (39) wird der Wirkstoff Trinexapac (z.B. Moddus, Metro Class, Milo oder Trinexx Top) oder das Produkt Medax eingesetzt. Medax wirkt bereits ab tieferen Temperaturen (5°C), der Wirkstoff Trinexapac kann erst ab Temperaturen von 10°C eingesetzt werden. Ethephon kommt erst zum Zug, wenn das Fahnenblatt sichtbar ist.

Klebern in Getreide können noch bis zum Fahnenblattstadium bekämpft werden

Bild vergrössern Klebern in Getreide können noch bis zum Fahnenblattstadium bekämpft werden

Weizen Unkräuter:

Wenn Sie die Getreidefelder auf Krankheiten untersuchen, halten Sie auch Ausschau nach Klebern. Die Schadschwelle für Klebern ist erreicht, sobald mehr als 1 Pflanze pro 10m2 gefunden wurde. Die Klebern können mit diversen Mitteln bis zum Fahnenblattstadium behandelt werden. Bei kühlen Temperaturen zeigt der Wirkstoff Florasulam (z.B. Primus, Globus) die beste Wirkung, bei wärmeren Temperaturen wird der Wirkstoff Fluroxypyr (z.B. Apell, Fluroxypyr, Flurox 200 oder Starane Max) eingesetzt. Eine Mischung der beiden Wirkstoffe Florasulam und Fluroxypyr (z.B. Starane XL) zeigt eine sichere Wirkung bei schwankenden Temperaturen (kühl/warm). Die erwähnten Wirkstoffe können bei allen Getreidearten eingesetzt werden.

Anmeldung für gratis SMS-Service


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/landwirtschaft/landwirtschaft/pflanzenschutz/ps-info.html