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Bodenverdichtung

Ein gesunder Boden besteht rund zur Hälfte aus festen Bestandteilen und zur anderen Hälfte aus Hohlräumen, gefüllt mit Wasser und Luft. Dieses Porensystem erlaubt es dem Boden, Wasser zu speichern, Regenwasser  versickern zu lassen und Gase – insbesondere Sauerstoff – auszutauschen. 

Das Befahren insbesondere nasser Böden mit schweren Fahrzeugen bei Ernte und Hofdüngeraustrag verdichtet den Boden zunehmend – die Poren werden zusammengedrückt, Sauerstoff und Wasser können nicht mehr zirkulieren. Bei starkem Niederschlag kann der Boden das Wasser nicht mehr aufnehmen – es kommt zu Überschwemmungen und Erosion.

Kluge Landwirte schützen ihren Boden vor Verdichtung

Schadverdichtete Böden werfen langfristig weniger Ertrag ab. Landwirtschaftliche Betriebe haben somit ein Eigeninteresse, Bodenverdichtungen zu verhindern oder wenigstens zu reduzieren.

Der Kanton Bern setzt deshalb hauptsächlich auf die Eigenverantwortung der Bodennutzer. Als geeignete Massnahmen haben sich erwiesen:

Eine Übersicht zu den wesentlichen Punkten gibt das Merkblatt "Bodenverdichtung – der Unterboden macht dicht" (PDF, 255 KB, 3 Seiten).

Intensive Nutzung in der Landwirtschaft, aber auch durch Freizeit und Sport, setzen dem Boden zu. Der Kanton Bern unterstützt Landwirte sowie Organisatoren von Sport- und Freizeitveranstaltungen dabei, ihren Boden schonender zu bewirtschaften. Es gilt, die Böden vor Verdichtung und  zu schützen.

Kontinuierliches Messen und Beurteilen des Bodenzustandes zeigt, ob die Massnahmen ihr Ziel erreichen.


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