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Bodenerosion

Die intensive landwirtschaftliche Bodennutzung, verbunden mit dem systematischen Entfernen natürlicher Schranken (Bäume, Hecken, Bodenunebenheiten), beschleunigt die Bodenerosion (Abtrag von Boden durch Wind und Wasser).

Für eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion muss die Bodenfruchtbarkeit erhalten, und die Bodenerosion möglichst vermieden werden. Bodenerosion ist oft eine Folge von Bodenverdichtung.

Was sind die Folgen des Bodenverlustes?

Bild vergrössern Was sind die Folgen des Bodenverlustes? Quelle: AGRIDEA, Merkblatt Bodenerosion

Für den in EIGENVERANTWORTUNG, vorbeugend handelnden Landwirt bedeutet dies folgende konkrete Schritte:

  1. Der Landwirt erkennt Risikostellen und beurteilt sie mittels der Erosionsrisikokarte ERK2.
  2. Der Landwirt handelt, indem er evtl. mit Beratung Lösungsstrategien entwickelt und Massnahmen wie beispielsweise Schonende Bodenbearbeitung gemäss Ressourceneffizienzbeiträgen (REB) (PDF, 2 MB, 2 Seiten) oder Reduktion von Abschwemmungs-Einträgen gemäss Vorgaben des Berner Pflanzenschutzprojekts umsetzt, einerseits mit einem Querstreifen am Feldrand (PDF, 3 MB, 1 Seite) oder anderseits anhand einer Begrünung der Fahrspuren (PDF, 271 KB, 1 Seite).
  3. Der Landwirt dokumentiert die getroffenen Massnahmen im Feldkalender oder in anderen ofiziell anerkannten Dokumentationen.

Bei einem Erosionsereignis gilt im Kanton Bern:

"Erosionsvollzug ab 2017: Eigenverantwortung und Selbstdeklaration" (PDF, 81 KB, 1 Seite) 

Abtragsmengen >2-4 t/ha müssen gemeldet werden. Sie können anhand des Merkblattes Wie viel Erde geht verloren?  (PDF, 4 MB, 8 Seiten) abgeschätzt werden.


Die Beurteilung der Ursache, natur,- infrastruktur- oder bewirtschaftungsbedingt wird durch die Fachstelle Bodenschutz vorgenommen.
 


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