Soziale Sicherheit

Statistiken zur Sozialhilfe geben Aufschluss über die Merkmale der Empfänger und über ihre familiäre und finanzielle Situation. Sie ermöglichen es Bevölkerungsgruppen zu erkennen, die ein erhöhtes Risiko haben, von Sozialhilfe abhängig zu werden. Die Sozialhilfequote misst den Anteil der Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger an der Bevölkerung. Sie ist ein Indikator für das Risiko, von Sozialhilfe abhängig zu werden.
Kinder und junge Erwachsene bis 25 Jahre sind von Armut besonders betroffen. Gründe dafür sind die finanziellen Schwierigkeiten Alleinerziehender und grösserer Familien. Junge Erwachsene sind während ihrer Ausbildung oft nicht in der Lage, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Nach der Ausbildung oder bei einem Ausbildungsabbruch ist der Einstieg in den Arbeitsmarkt oft schwierig. Bei Bevölkerungsgruppen mit höherem Durchschnittsalter nimmt die Sozialhilfequote tendenziell ab.
Personen ohne berufliche Ausbildung sind ebenfalls überproportional von Sozialhilfe abhängig. Ein höheres Ausbildungsniveau vermindert das Risiko, von Sozialhilfe abhängig zu werden. Als weitere Risikogruppe gelten in der Stadt wohnhafte Personen: Dort sind die Sozialhilfequoten um einiges höher als in ländlichen Gebieten.
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