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Berner Wohlstandsindex BWX

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist die allgemein anerkannte Referenzgrösse für die wirtschaftliche Entwicklung und weist die Summe aller Güter und Dienstleistungen aus, die innerhalb einer definierten Region produziert bzw. erbracht wurden. Das BIP blendet aber die zunehmende Bedeutung von umwelt- und sozialpolitischen Faktoren aus. Deshalb wird sowohl national als auch international intensiv diskutiert, das BIP zu ersetzen oder zu ergänzen. Es gibt verschiedene Ansätze, die versuchen, Aspekte des Wohlstands, der Wohlfahrt, der Lebensqualität und des Glücks zu quantifizieren.

Die Messung der Nachhaltigen Entwicklung im Rahmen des Cercle Indicateurs mit rund 30 Indikatoren gibt ein umfassendes Bild der komplexen Zusammenhänge der Nachhaltigen Entwicklung ab. Eine übersichtliche und differenzierte Darstellung der volkswirtschaftlichen Entwicklung, die nicht allein die in Franken messbare Produktion erfasst, fehlt dagegen bis heute.

Bern ist der erste Kanton, der einen Index zum Wohlstand präsentiert, der über das BIP hinausgeht. Dieser Index beruht auf Zahlen, die bereits erfasst werden und erlaubt eine Beurteilung des Wohlstands einer Volkswirtschaft auf einen Blick.

In den vier Dimensionen Attraktivität, wirtschaftliche Stärke, Ressourcen und Stabilität werden ausgewählte Indikatoren verglichen. Je grösser der Kreissektor, desto vorteilhafter ist die volkwirtschaftliche Situation.

Der Kanton Bern weist in allen vier Dimensionen gegenüber dem Schweizer Durchschnitt sowohl über- als auch unterdurchschnittliche Werte aus.

Der BWX basiert auf vier Dimensionen mit je drei Indikatoren. Diese Indikatoren werden mit dem Durchschnittswert für die Schweiz verglichen (Kreislinie CH). Überragt ein Kreissektor den Schweizer Durchschnitt, bedeutet dies, dass der entsprechende kantonale Wert aus volkswirtschaftlicher Sicht vorteilhafter ist als im Schweizer Durchschnitt (z.B. Indikator Qualifikation der Dimension Stärke). Reicht ein Sektor nicht an den Schweizer Durchschnitt, ist der entsprechende kantonale Indikatorwert weniger günstig (z.B. Indikator BIP der Dimension Stärke). Indikatoren, bei denen ein kleinerer Wert besser ist (z.B. Indikator Steuern der Dimension Attraktivität) werden umgerechnet, damit auch hier eine bessere Situation zu einem grösseren Kreissektor führt.

Bild vergrössern Der BWX basiert auf vier Dimensionen mit je drei Indikatoren. Diese Indikatoren werden mit dem Durchschnittswert für die Schweiz verglichen (Kreislinie CH). Überragt ein Kreissektor den Schweizer Durchschnitt, bedeutet dies, dass der entsprechende kantonale Wert aus volkswirtschaftlicher Sicht vorteilhafter ist als im Schweizer Durchschnitt (z.B. Indikator Qualifikation der Dimension Stärke). Reicht ein Sektor nicht an den Schweizer Durchschnitt, ist der entsprechende kantonale Indikatorwert weniger günstig (z.B. Indikator BIP der Dimension Stärke). Indikatoren, bei denen ein kleinerer Wert besser ist (z.B. Indikator Steuern der Dimension Attraktivität) werden umgerechnet, damit auch hier eine bessere Situation zu einem grösseren Kreissektor führt.

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