Die Buche
Die Buche ist im Mittelland von Natur aus die häufigste Baumart. Sie wächst selbst dann, wenn sie nur wenig Sonnenlicht bekommt. Wo der Winter mild und der Sommer kühl ist, gedeiht sie am besten. Die Buche kommt daher nur bis auf eine Meereshöhe von 1000 Metern als Waldbaum vor.
Woran erkenne ich die Buche?

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Die graue und glatte Borke ist typisch für die Buche.
Die Borke der Buche ist grau und glatt. Junge Blätter haben feine Wimpern am Rand und sind weich wie Seide. Ältere Blätter haben eine dunklere Farbe und fühlen sich ledrig an.
Ein besonderes Merkmal sind die dreikantigen Buchennüsschen. Zu zweit reifen sie in einem stacheligen Becher und fallen im Herbst, wenn sie reif sind, auf den Boden.
Wer profitiert am meisten von der Buche?

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Junges Blatt einer Buche mit feinen Wimpern am Rand
Viele Waldtiere sind auf die Buchennüsschen als Nahrung angewiesen. Beispielsweise das Eichhörnchen sammelt sie zu Hunderten und legt damit einen Wintervorrat an.
Aber auch der Mensch profitiert von der Buche. Sie ist heute wie früher der wichtigste Brennholzlieferant.

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Alte Buchenblätter sind dunkelgrün und ledrig.
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