Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Pflege im Rutsch- und Hangmurenschutzwald

Rutschungen, Hangmuren und deren Folgen können Siedlungen und Anlagen gefährden. Massnahmen in Rutsch- und Hangmurenschutzwald verringern dieses Schadenrisiko und werden mit Beiträgen unterstützt.

Ziele & Massnahmen

Erstes Ziel der Schutzwaldpflege in Rutsch- und Hangmurenschutzwäldern ist es, den Wasserhaushalt zu beeinflussen und so den Boden zu stabilisieren.

Dieses Ziel wird mit einer dauernden Bestockung erreicht. Eine intensive Durchwurzelung stabilisiert den Boden und vermindert so die Gefahr einer Rutschung. Eine dauernde Bestockung wird mit folgenden Massnahmen erreicht:

  • Ergänzungspflanzungen
  • Jungwaldpflege
  • Wildschadenverhütung
  • Fällen und Aufarbeiten von instabilen Bäumen in Rutschungen
  • Holzereimassnahmen zur Förderung von Stufigkeit, Stabilität und Verjüngung

Zuständigkeiten & Beiträge

Abgerutschte und für den Verkehr gesperrte Waldstrasse

Bild vergrössern Mit gezielten Massnahmen im Wald kann die Gefahr einer Rutschung oder einer Hangmure gemindert werden.

Verantwortlich für die Schutzwaldpflege ist die lokale sicherheitsverantwortliche Stelle (z.B. Gemeinde oder Anlagenbetreiber). Massnahmen werden mit den Waldeigentümerinnen und Waldeigentümern koordiniert und bedürfen deren Zustimmung.

Die Schutzwaldpflege in Rutsch- und Hangmurenschutzwäldern kann unter gewissen Bedingungen mit Beiträgen unterstützt werden. Die Entrichtung solcher Beiträge ist an die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen geknüpft.

Der Revierförster und die Waldabteilung sind die ersten Ansprechpartner für Fragen zu Massnahmen und Beiträgen.

  

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Kreisschreiben KAWA

KS 6.1/7 - Pflege im Objektschutzwald OSW (PDF, 190 KB, 16 Seiten).


Weitere Informationen



Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/wald/wald/foerdermassnahmen/schutzwaldpflege/rutschschutzwald.html