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Waldreservate


In Waldreservaten wird über eine bestimmte Zeit die natürliche Entwicklung zugelassen. Die Biodiversität hat dort Vorrang vor anderen Waldfunktionen.

 

In Waldreservaten finden viele bedrohte Arten einen geeigneten Lebensraum.

Bild vergrössern In Waldreservaten finden viele bedrohte Arten einen geeigneten Lebensraum. (Foto: Markus Bolliger)

Zwei Reservatstypen lassen sich unterscheiden:

  • In Totalwaldreservaten wird auf die Nutzung von Holz verzichtet, damit sich der Wald natürlich entwickeln kann. Dies kommt vor allem Pilzen, Flechten oder Käferarten zugute, die auf Alt- und Totholz angewiesen sind.
  • Um bedrohte Arten zu fördern, wird in Teilreservaten gezielt eingegriffen. Arten, die viel Licht und Wärme benötigen, werden dabei besonders berücksichtigt.

 

Hinweis

Ausschreibung Totalwaldreservate

Der Kanton Bern strebt an, bis im Jahr 2030 fünf Prozent der kantonalen Waldfläche als Totalwaldreservate vertraglich zu sichern. Das Projekt „Ausschreibung Totalwaldreservate“ soll dazu einen Beitrag leisten.

Das Amt für Wald (KAWA) lädt die Waldeigentümer ein, dem Kanton Angebote für mögliche Totalwaldreservate zu unterbreiten. Angebotseingaben sind bis Ende April 2018 möglich.

Unterlagen zur Ausschreibung:


Haben Sie Interesse oder Fragen zur Ausschreibung? Dann wenden Sie sich an den zuständigen Revierförster (www.be.ch/foerstersuche).


Weitere Informationen



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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/wald/wald/foerdermassnahmen/biodiversitaet_wald/waldreservate.html