Artenvielfalt
Durch die Erhaltung und Aufwertung von Lebensräumen können wertvolle oder seltene Arten gezielt gefördert werden. Zusammen mit Waldeigentümerinnen und Waldeigentümern will der Kanton Bern auf rund 200 Hektaren Massnahmen zur Habitatsverbesserung ergreifen.

Die Eibe ist selten im Berner Wald.
Der Kanton Bern will die Lebensräume von prioritären Tier- und Pflanzenarten wie z.B. Auerhuhn, Mittelspecht, Aspisviper oder Frauenschuh erhalten und verbessern. Zu diesem Zweck werden zusammen mit Waldeigentümerinnen und Waldeigentümern auf 200 Hektaren gezielte Massnahmen ergriffen.
37 Hektaren sollen mit prioritären Baumarten wie Eiche, Speierling oder Elsbeere neu bepflanzt oder durch Naturverjüngung gezielt gefördert werden.
Prioritäre Arten (nicht abschliessend):
- Bäume: Elsbeere, Eibe, Flatterulme, Flaumeiche, Wildbirne
- Insekten: Alpenbock, Eichenheldbock, Gelbringfalter, Grosser Eisvogel (Tagfalter), Hirschkäfer, Weberbock
- Reptilien: Aspisviper, Kreuzotter, Ringelnatter, Schlingnatter
- Vögel: Auerhuhn, Flussregenpfeifer, Haselhuhn, Mittelspecht, Waldschnepfe, Wiedehopf
- Säugetiere: Wildkatze, Europäischer Biber
Eine ausführliche Liste der prioritären Arten finden Sie im Anhang 6 des
•Entschädigungsmodells für Naturschutzleistungen im Wald (PDF, 1.7 MB, 129 Seiten).
Hinweis
Praktische Informationen zur Artenförderung finden Sie im Flyer
Prioritäre Arten fördern (PDF, 439 KB, 2 Seiten).
Weitere Informationen
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Amt für Wald KAWA
Laupenstrasse 22
3011 Bern
Tel. 031 633 50 20
Fax 031 633 50 18
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