Artenvielfalt
Durch die Erhaltung und Aufwertung von Lebensräumen können wertvolle oder seltene Arten gezielt gefördert werden. Zusammen mit Waldeigentümerinnen und Waldeigentümern will der Kanton Bern auf rund 150 Hektaren Massnahmen zur Habitatsverbesserung ergreifen.

Die Eibe ist selten im Berner Wald.
Der Kanton Bern will die Lebensräume von prioritären Tier- und Pflanzenarten wie z.B. Auerhuhn, Mittelspecht, Aspisviper oder Frauenschuh erhalten und verbessern. Zu diesem Zweck werden zwischen 2012 und 2015 zusammen mit Waldeigentümern und Waldeigentümerinnen auf 120 Hektaren gezielte Massnahmen ergriffen.
25 Hektaren sollen mit prioritären Baumarten wie Eiche, Speierling oder Elsbeere neu bepflanzt oder durch Naturverjüngung gezielt gefördert werden.
Prioritäre Arten (nicht abschliessend):
- Bäume: Elsbeere, Eibe, Flatterulme, Flaumeiche, Wildbirne
- Insekten: Alpenbock, Eichenheldbock, Gelbringfalter, Grosser Eisvogel (Tagfalter), Hirschkäfer, Weberbock
- Reptilien: Aspisviper, Kreuzotter, Ringelnatter, Schlingnatter
- Vögel: Auerhuhn, Flussregenpfeifer, Haselhuhn, Mittelspecht, Waldschnepfe, Wiedehopf
- Säugetiere: Wildkatze
•Entschädigungsmodell für Naturschutzleistungen im Wald (PDF, 1.7 MB, 127 Seiten)
•Liste Arten - Förderschwerpunkte Kanton Bern 2012 - 2015 (PDF, 41 KB, 4 Seiten)
Hinweis
Praktische Informationen zur Artenförderung finden Sie im Flyer
Prioritäre Arten fördern (PDF, 577 KB, 2 Seiten).
Weitere Informationen
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Amt für Wald KAWA
Laupenstrasse 22
3011 Bern
Tel. 031 633 50 20
Fax 031 633 50 18
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