Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Burglind: Informationen für Waldeigentümer/innen

Der Sturm Burglind vom 3. Januar 2018 hat im Kanton Bern rund 470‘000 Kubikmeter Holz geworfen. Mehrere Folgestürme haben die Sturmholzmenge zusätzlich erhöht. Damit handelt es sich um ein ausserordentliches Schadenereignis. Die vielen Streuschäden werden eine Vergrösserung der Buchdruckerpopulation zur Folge haben, die im Sommer intakte Schutzwälder gefährden können.

Aus Sicht des Amtes für Wald und des Verbands der Berner Waldbesitzer BWB gilt es, die Schäden möglichst rasch aufzuarbeiten. Im Zentrum der Massnahmen steht der Schutz der intakten Wälder.

Der Bevölkerung wird dringend empfohlen, sturmgeschädigte Wälder zu meiden. Absperrungen bei Holzschlägen sind in jedem Fall zu beachten – zu Ihrer eigenen Sicherheit.

Praktische Hinweise

  • Sind Sie Waldbesitzerin bzw. Waldbesitzer und haben Sturmschäden in Ihrem Wald? Dann melden Sie sich beim zuständigen Revierförster. Er hilft Ihnen gerne weiter.
  • Sturmholz aufräumen ist gefährlich; die Arbeitssicherheit hat oberste Priorität. Es wird empfohlen, dass die Aufräumarbeiten von erfahrenen Fachkräften ausgeführt werden. Die Berner Waldbesitzer BWB bieten mit ihrem Dienstleistungsunternehmen WaldPlus GmbH Auffrischungskurse zur Arbeitssicherheit beim Aufrüsten von Sturmholz an.
  • Die regionalen Waldbesitzerorganisationen helfen bei der Organisation und Koordination von Sturmschadenaufrüstung sowie der Holzvermarktung weiter. Für Kontaktangaben können sich an den Verband Berner Waldbesitzer BWB wenden, der im Ressourcen-Pool „Burglind“ auch Forstunternehmer und Betriebe als Dienstleister aufführt.
  • Das Amt für Wald stellt gemeinsam mit den Waldbesitzer/innen den Forstschutz in wichtigen Schutzwäldern, die Siedlungen und Infrastrukturen vor Naturgefahren schützen, sicher. Es ist deshalb wichtig, die Sturmschäden  in diesen Schutzwäldern rasch aufzuräumen. Dabei liegt der Fokus auf den Fichten (Rottannen). Warum? Borkenkäfer (Buchdrucker) können sich nach einem Sturm rasch vermehren und bei einem Massenbefall an der Fichte grosse Schäden anrichten. Mehr Informationen dazu finden Sie hier (PDF, 6 MB, 4 Seiten).
  • Schlagabraum – das heisst Baumreste, die bei der Waldpflege und bei Holzschlägen anfallen – dürfen nicht verbrannt werden. Grund dafür sind die entstehenden Feinstaubemissionen. Der Schlagabraum kann meistens im Wald liegen bleiben. Dies fördert auch die Biodiversität. In Ausnahmefällen darf er verbrannt werden. Dafür wird jedoch eine Bewilligung der zuständigen Waldabteilung benötigt. In diesem Merkblatt (PDF, 719 KB, 2 Seiten) finden Sie weitere Hinweise.

Weitere Informationen



Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/wald/wald/burglind.html