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Weitere Waldleistungen

Der Wald speichert Kohlendioxid

Jeder Baum wandelt mit der Fotosynthese Wasser und Kohlendioxid (CO2) in Zucker und Sauerstoff um. Das CO2 wird so über ein ganzes Baumalter im Stamm, den Wurzeln und Ästen gespeichert.

Die Speicherung findet aber nicht nur im lebenden Baum statt. Wenn beim Bauen Holz verwendet wird, so bleibt das gespeicherte CO2 weiter gebunden. Erst wenn das Holz verrottet oder verbrennt, wird das CO2 wieder freigesetzt.

Der Waldboden filtert Trinkwasser

Der Waldboden ist ein guter, biologischer Filter, der Niederschlagswasser reinigt und anschliessend in den Grundwasserstrom einspeist. Grundwasser aus dem Wald kann meist ohne jede Aufbereitung getrunken werden. Im Vergleich zum Grundwasser aus Landwirtschafts- oder Siedlungsgebieten enthält Grundwasser in Waldeinzugsgebieten in der Regel deutlich weniger Schadstoffe. Ohne die reinigende Wirkung des Waldbodens müssten bei der Trinkwassergewinnung teure Aufbereitungsverfahren eingesetzt werden.

Der Waldboden hat ausserdem eine ausgeprägte Speicherwirkung. Die belebte oberste Schicht im Waldboden verfügt über zahllose Hohlräume. Weil diese Poren wie ein Schwamm wirken, werden in den obersten zehn Zentimetern eines Waldbodens pro Quadratmeter bis zu 50 Liter Niederschlagswasser zurückgehalten. Der Waldboden kann damit auf den Wasserhaushalt ausgleichend wirken. Unter normalen Umständen gibt es im Wald keinen Oberflächenabfluss. Hingegen sprudeln Quellen mit bewaldeten Einzugsgebieten häufig auch nach längerer Trockenheit.

Im Wald wachsen Früchte, Beeren und Pilze

Der Wald bringt mit seiner grossen Vielfalt an Pflanzen auch essbare Früchte, Beeren und Pilze hervor. Jede Person darf, unter Beachtung gewisser Vorschriften, diese Produkte des Waldes selber pflücken.

Für Pilze gilt die Schonzeit der ersten sieben Tage im Monat sowie die Mengenbegrenzung von 2 kg pro Person und Tag. Früchte und Beeren dürfen im ortsüblichen Umfang geerntet werden.

Der Wald prägt das Landschaftsbild

Der Berner Wald bedeckt rund 30 Prozent der Kantonsfläche. Er prägt mit seiner Vielfalt in Form, Zusammensetzung und Grösse das Landschaftsbild entscheidend mit.

Jeder Bestand, jedes Gehölz und jeder Hain hat ein anderes Aussehen. Alle zusammen ergeben den Wald als Landschaftselement.

Dreifachbild mit einem Pilz, einer kleinen Quelle und einer Waldsilhouette vor Abendrot.

Der Wald liefert Essbares; er speichert Wasser und prägt das Landschaftsbild.


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