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Information & Beratung für Tierhalterinnen und -halter

Schutz und Wohlbefinden der Tiere sind eng mit dem Wissen um die Bedürfnisse und das natürliche Verhalten der Tiere verbunden. Bewusste Tierquälerei ist selten – die  meisten Tierschutzfälle entstehen durch mangelnde Kenntnisse, weil das Verhalten der Tiere falsch gedeutet wird oder weil offensichtliche Sachverhalte verdrängt werden. Gut gemeintes Handeln und der vielbeschworene "gesunde Menschenverstand" können im Tierschutz nicht das Wissen ersetzen. Gemäss Art. 3 der Eidg. Tierschutzverordnung sind neben dem Stand der Erfahrung die Erkenntnisse der Physiologie, der Verhaltenskunde und der Hygiene für die Bestimmung der Bedürfnisse der Tiere massgebend.

Information und Beratung der Tierhalterinnen und Tierhalter sind somit für einen wirksamen und dauerhaften Tierschutz zentral. Verschiedene kantonale Stellen leisten mit ihrem Angebot einen entscheidenden Beitrag zum Tierschutz:

  • Tierschutzfachstelle des Kantonalen Veterinärdienstes
    Die Tierschutzfachstelle erteilt Auskünfte und Informationen zu Fragestellungen im Zusammenhang der Tierschutzgesetzgebung und deren Vollzug und berät Tierhalter und Tierhalterinnen.
  • Landwirtschaftliche Betriebsberatung
    Im Landwirtschaftsbereich wird die Tierschutzfachstelle in ihrer Informations- und Beratungstätigkeit durch die Betriebsberatung Betriebsberatung der Bildungs- und Beratungszentren Inforama unterstützt.
  • KUL-Kontrolleur
    Die Aufgabe Kontrollkommission für umweltschonende und tierfreundliche Landwirtschaft im Kanton Bern (KUL) ist nicht primär die Beratung – allgemeine Fragen können aber anlässlich der Kontrollen direkt mit ihren Kontrolleuren erläutert werden.

Beratung und Begleitung beim Bau von Tierhaltungen

Wer einen Tierhaltungsbetrieb neu baut oder umbaut, muss die gesetzlichen Vorgaben aus  dem Tierschutz kennen und berücksichtigen. Je nach Tierart gelten Vorschriften über die Raumgrösse, Raumhöhe, Tageslichteinfall, Belüftung etc.

Das kantonale Bildungs- und Beratungszentrum Inforama berät und begleitet Nutztierhalterinnen und -halter bei der Planung und Umsetzung von Neu- und Umbauten. In der Regel werden Neubauten auf dem Papier beurteilt, Umbauten mit einer Besichtigung vor Ort verbunden.

 

Hinweis

Die Anlaufstelle Überlastung der Ökonomischen und gemeinnützigen Gesellschaft (OGG) berät Bauern und Bäuerinnen, denen – aus welchen Gründen auch immer – das Bewirtschaften ihres Betriebes über den Kopf wächst. Ziel ist, möglichst früh nach massgeschneiderten Lösungen zu suchen – bevor die Überlastung zu vernachlässigten Tieren führt.


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/veterinaerwesen/tierschutz/information_beratung.html