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Schlachten und Fleischkontrolle

Fleisch und Fleischprodukte sind leicht verderbliche Lebensmittel und müssen auf allen Produktionsstufen kontrolliert werden. Einwandfreie Schlachttiere und ein hygienischer Schlachtprozess stellen die Grundvoraussetzungen für sicheres und hygienisch einwandfreies Fleisch und Fleischprodukte dar.

Tiere, deren Fleisch in den Verkehr gelangt, dürfen nur in bewilligten Betrieben geschlachtet werden. Der Veterinärdienst inspiziert regelmässig die rund 140 bewilligten Schlachtanlagen im Kanton Bern. Die Kontrollen basieren auf den Vorgaben des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und umfassen:

  • Einhaltung der Tierschutzvorschriften
  • Räume und Einrichtungen
  • Einhaltung der allgemeinen und spezifischen Hygienevorschriften
  • korrekte Entsorgung resp. Verwertung tierischer Nebenprodukte
  • Selbstkontrolle

Schlachttiere müssen von einer Gesundheitsmeldung begleitet sein. Sie unterstehen der Fleischkontrolle, welche zwei Teile umfasst:

  • Schlachttieruntersuchung (Lebendviehschau)
  • Fleischuntersuchung

Bei der Schlachttieruntersuchung werden die Schlachttiere unmittelbar vor der Schlachtung hinsichtlich Gesundheitszustand, Tierschutz und Hygiene sowie Rückverfolgbarkeit untersucht. Dabei wird entschieden, ob das Tier geschlachtet werden darf oder als tierisches Nebenprodukt entsorgt werden muss. Unmittelbar nach der Schlachtung werden bei der Fleischuntersuchung alle Schlachttierkörper und Organe auf ihre Genusstauglichkeit hin geprüft.

Fleisch aus Hofschlachtungen darf ausschliesslich für den Eigengebrauch auf dem eigenen Hof verwendet werden – es darf weder verkauft noch verschenkt werden.


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