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Flachmoore: Schutz durch schonende Nutzung

Wenn der Boden unter den Füssen weicher wird und wir uns plötzlich von sattgrünem, kräftigem und jungem Schilf umgeben sehen, stehen wir wahrscheinlich am Rand eines Flachmoores. Blauer Lungen-Enzian und Weisser Sumpfwurz, in höheren Lagen Moorenzian und Studentenröschen sind typische Vertreter der Flachmoorvegetation.
Sie gedeiht auf nassem, nährstoffarmem Boden. Flachmoore werden nur schwach genutzt, sei es als Weiden oder als Lieferanten von Streu.

Nährstoffarme Flächen wie die Flachmoore sind heute allgemein bedroht. Daher erhalten die verbliebenen Flächen eine wachsende Bedeutung als Überlebensraum einer spezialisierten und vielfältigen Pflanzenwelt. Die grössten Flachmoore sind im Oberland zu finden, beispielsweise bei Habkern und Grindelwald. Im Kanton nehmen die Flachmoore heute eine Fläche von rund 5'000 Hektaren ein.

Naturschutzaufgaben: Schützen durch schonende Nutzung

Flachmoore sind naturnah, das heisst von Menschen geschaffen und genutzt. Damit sie nicht verbuschen, müssen sie im Herbst geschnitten werden. Für diese schonende Nutzung auf der Basis von freiwilligen Verträgen zahlt der Kanton namhafte Beiträge aus.

Die verbliebenen Flachmoore sind vor allem durch Entwässerung und anschliessende Düngung gefährdet.

Der Bund hat ein Inventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung erstellt. Die dazugehörige Flachmoorverordnung ist seit dem 7. September 1994 in Kraft.

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