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Fischereistützpunkte

Kantonale Fischzuchtanlagen erfüllen drei Aufgaben:

  • Aufzucht und Besatz:
    Die Fischzuchtanlagen sorgen mittels Besatzfischen und -krebsen für natürlich strukturierte Populationen: Rückläufig Fischbestände werden aufrechterhalten wieder ausgebaut, bedrohte Fischarten und einheimische Krebse werden gestützt.
  • Information:
    Die Fischzuchtanlagen informieren Schulen, Vereine, Intressensgrupen und die Bevölkerung mittels Broschüren, Filmen etc. über Entwicklungen im Breich Umweltschutz Gewässerschutz, Artenschutz und Fischerei.
  • Stützpunkt der Fischereiaufsicht:
    Die Fischzuchtanlagen dienen als Anlaufstelle für Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus zahlreichen Bereichen wie
    - Renaturierungen
    - Gewässerverbauungen
    - Kiesentnahmen
    - Wasserentnahmen
    - Seeverkehrs- und Uferschutzplanungen
    - Berufs- und Angelfischerei,
    - Fischkrankheiten,
    - Fischseuchen 
    - Tierschutzanliegen
    - ...
    Mehrere Fischereiaufseher nutzen gemeinsam die je Fischzuchtanlage vorhandene Infrastruktur und stellen die gegenseitigen Stellvertretungen sicher.

Die geografische Lage der vier grossen Fischzuchtanlagen Kandersteg, Faulensee, Reutigen und Ligerz bestimmt auch zugleich die Möglichkeiten bezüglich Fischarten und Zielgewässer der Nachkommen.

Der Betrieb der kantonalen Fischzuchtanlagen ist finanziell selbsttragend. Dank der Bewirtschaftung der bernischen Gewässer erzielt der Staat jährlich Regaleinnahmen (Einnahmen aus Fischereipatenten und Verpachtungen) von rund 2 Mio. Franken. Die Aufwendungen für die fischereiliche Bewirtschaftung der Patent- und Pachtgewässer betragen jährlich ca. 0,9 Mio. Fr., wovon rund 650’000 Fr. auf Personalkosten und 250’000 Fr. auf Betriebskosten entfallen.


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http://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/fischerei/artenfoerderung/fischzuchtanlagen.html