Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Egli

Biologie des Flussbarsches (Egli), (Perca fluviatilis L.)

Körpermerkmale

Der Egli (auch Barsch oder Flussbarsch genannt) hat einen je nach Wohngewässer mehr oder weniger hochrückigen, mit kleinen Kammschuppen bedeckten Körper und 2 Rückenflossen, von denen die erste 13–17 Stachelstrahlen und einen schwarzen Fleck am Hinterrand besitzt. Kiemendeckel mit starkem Dorn; Schwimmblase geschlossen (ohne Verbindung zum Darm). Rücken dunkelgrau bis bläulich oder olivgrün; Bauch heller. 6–9 Querbinden oder gegabelte Streifen auf den Seiten. Bauchflossen und Afterflosse rötlich. Männchen lebhafter gefärbt. Mittellänge 15– 30 cm, max. bis 50 cm lang.

Vorkommen

Mit Ausnahme von Nordnorwegen, Schottland, der Pyrenäenhalbinsel, Süd- und Mittelitalien sowie der westlichen Balkaninsel und des Peloponnes in ganz Europa in fliessenden und stehenden Gewässern bis in 1000 m Höhe weit verbreitet.
Im Kanton Bern typischerweise in der Aare im Mittelland und Seeland, im Zihlkanal und im Brienzer-, Thuner- und Bielersee.

Lebensweise

Standfisch, vorzugsweise in klaren Gewässern ohne starke Strömungen mit hartem Grund; in der Jugend Schwarmfisch, alte Exemplare oft ausgesprochene Einzelgänger, die sich überwiegend von kleinen Fischen ernähren. Laichzeit je nach Gewässer März bis Juni. Laichtemperatur 7–8 °C. Die Eier (0,5–2 mm Durchmesser) werden in Form von langen, netzartigen Gallertbändern an flachen Uferstellen an Wasserpflanzen, Steinen, versunkenem Astwerk etc. abgelegt. Brutdauer 2–3 Wochen (120–160 Tagesgrade). Geschlechtsreife beim Männchen frühestens am Ende des 2. Leben–hres (9–10 cm), beim Weibchen meist erst am Ende des 3. Lebensjahres.

Im Bodensee und an einigen schweizer Seen hat der Barsch auch als "Brotfisch" der Berufsfischer eine nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung.

Angeltechniken

Barsche können eigentlich auf jede erdenkliche Art und Weise gefangen werden. Es gibt wohl kaum einen Köder, mit dem es noch nicht gelungen ist, Barsche zum Biss zu verführen. Am häufigsten werden sie aber mit der Gambe oder Hegene, mit kleinen Spinnern, mit Würmern oder Köderfischen gefangen.

Fangmindestmass und Schonzeiten


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/fischerei/artenfoerderung/fischarten/egli.html