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Äsche

Biologie der Äsche (Thymallus thymallus L.)

Körpermerkmale

In der Jugend schlanker, im Alter mässig gestreckter Körper; Fettflosse zwischen der grossen, fahnenartigen, purpurn schillernden Rücken- und der tief eingeschnittenen Schwanzflosse. Beginn der Rückenflosse weit vor dem Bauchflossenansatz. Schuppen mittelgross. Mundspalte klein, reicht höchstens bis zum Augenvorderrand; vorstehender Oberkiefer und kleine Zähne. Färbung je nach Alter und Standort unterschiedlich; Rücken graugrün, Flanken heller, mit einzelnen schwarzen, hellumrandeten Punkten; Bauch weisslich bis gelblich, in der Laichzeit goldfarben. Mittellänge 30 - 50 cm, max. bis 65 cm lang.

Vorkommen

Verbreitung in vielen Teilen Mittel-, Nord- und Nordosteuropas; sehr unregelmässiges Vorkommen. Standfisch in grösseren sauerstoffreichen Gewässern mit kiesigem Grund ("Äschenregion" der Fliessgewässer). Im Kanton Bern leben grosse Äschenbestände in der Aare Interlaken, der Aare zwischen Thun und Bern, der Aare-Restwasserstrecke bei Bern, der Aare unterhalb des Wasserkraftwerks Mühleberg und in der Langeten (privates Fischereirecht). Mittlere Bestände findet man in ausgewählten Regionen des Thunersees, in der Saane (Amt Laupen), im Hagneck-Kanal und in der alten Aare.

Das Laichgebiet Schadau in der Aare beim Thunerseeausfluss ist eines der beiden wichtigsten der Schweiz und für die Bewirtschaftung von nationaler Bedeutung.

Lebensweise

Gesellig lebender Fisch. Nahrung in der Jugend mehrheitlich Zooplankton, später Würmer, Schnecken, Insektenlarven und Anflug, manchmal Fischbrut. Laichzeit zwischen März und Mai. Das Weibchen schlägt an einer seichten, kiesigen Stelle eine Laichgrube aus. Eizahl 3000–6000. Eidurchmesser 3–4 mm. Brutdauer ca. 2 Wochen (180–200 Tagesgrade). Geschlechtsreife meist im dritten Lebensjahr (ca. 30 cm Länge).

Angeltechniken

Die Äschen werden mehrheitlich im Herbst und Winter beim Zapfenfischen mit der Nymphe oder natürlichen Ködern (Mehlwurm, Mistwurm, Köcherfliegenlarve) oder beim Fliegenfischen mit der Trocken- oder Nassfliege oder mit der Nymphe gefangen.

 Fangmindestmass und Schonzeiten


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