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Angeln im Oeschinensee

Bild von Blick auf den Oeschinensee und die Blüemlisalp

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Der Oeschinensee liegt auf 1'578 Meter über Meer und ist der Trinkwasser- und Elektrizitätsspeicher von Kandersteg. Die nur unterirdischen Abflüsse werden auf ca. 1'500 Meter über Meer gefasst, turbiniert (ca. 75 % des Kandersteger Energiebedarfs) und in Trinkwasserkammern gespeichert. Kandersteg hat eines der besten Trinkwasser der Schweiz (sehr weiches Wasser). Der See ist von Kandersteg aus zu Fuss oder via Sesselbahn erreichbar. Der steile Fussmarsch (400 m Höhendifferenz) dauert für den geübten Wanderer ungefähr eine Stunde. Wer die Gondelbahn wählt, hat von der Bergstation aus noch ungefähr 20 Minuten zu Fuss bis zum See. Der See ist ca. 1,5 Kilometer lang und 1 Kilometer breit. Die grösste Tiefe beträgt ungefähr 60 Meter, je nach Jahreszeit. Der Seepegel variiert bis zu 12 Meter; Höchststand ist immer Ende August bis anfangs September (Schneeschmelze und Niederschläge). Der Betrieb der Gondelbahn Oeschinen ist vom Januar an bis in den Spätherbst mehr oder weniger regelmässig. Die Restaurationsbetriebe bieten im Sommerhalbjahr Unterkunftsmöglichkeiten in Zimmer und Lager an.

Fischarten

Im Oeschinensee werden vor allem Regenbogenforellen, Seesaiblinge und seit 1992 auch vermehrt kanadische Seeforellen gefangen. Mittlerweile gibt es auch eine stattliche Anzahl Eglis im See, welche vom Rand aus entlang der Felskanten gefangen werden.

Angeltechniken

Die kanadische Seeforelle und der Seesaibling werden vom Ufer aus mehrheitlich beim Grundbleifischen mit der Bienenmade oder beim Spinnfischen gefangen. Erfolgreich ist auch das Fischen vom verankerten Boot aus. Boote können gemietet werden. Die Regenbogenforellen werden vor allem mit dem Buldo oder beim Zapfenfischen mit Bienenmaden als Köder gefangen. Manchmal kann auch das Fliegenfischen vom Boot aus oder das Fischen mit kleinen Spinnern sehr erfolgreich sein.

Eisfischen

Ab dem 1. Januar bis ungefähr Ende März erfreut sich das Eisfischen grosser Beliebtheit. Der Zugang zum See ist meistens problemlos möglich. Die Gefahr von Lawinenabgängen im hinteren Seeteil sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Viele Fischer besuchen den See im Winter mit dem Schlitten, um abends eine rasante Schlittenfahrt ins Tal zu geniessen.


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