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Angeln in der Alten Aare

Die Alte Aare ist ein Überbleibsel aus der ersten Juragewässerkorrektion, bei welcher die Aare neu durch den Hagneckkanal in den Bielersee abgeleitet wurde. Sie beginnt im Stau von Aarberg, nur wenig oberhalb des Wasserkraftwerks, und mündet gegenüber dem Häftli oberhalb von Büren in den Nidau-Bürenkanal. Obschon der erste Eindruck dieses Gewässers eine ungetrübte Idylle vermittelt, ist das aquatische Ökosystem durch die monotone Wasserführung und die herabgesetzte Wasserqualität stark beeinträchtigt.

Fischarten

In der Alten Aare werden Egli, Bachforellen, Äschen und Brachsmen von den Angelfischern am häufigsten befischt. Äschen und Bachforellen werden mehrheitlich in den schneller fliessenden Strecken bei Aarberg, Lyss und Dotzigen gefangen.

Angeltechniken

Die Äschen werden fast ausschliesslich beim Zapfenfischen überlistet. Als Köder dienen dabei künstliche Nymphen, Mehl- und Mistwürmer und bei einzelnen Anglern auch Brot. Die Forellen werden zum Teil auch beim Zapfenfischen, mehrheitlich aber beim Spinnfischen mit Wobbler, Spinner und totem Köderfisch am System gefangen. Unterhalb der ARA Lyss bis Dotzigen werden praktisch keine Salmoniden gefangen. Barben sind zeitweise sehr häufig, werden aber nur wenig befischt.


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