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Angeln in der Aare Interlaken

Der Kurort Interlaken, welcher zwischen Brienzer- und Thunersee liegt, wurde im Mittelalter von Mönchen durch die Umleitung der Lütschine und Landaufschüttungen erschaffen. Heute verbindet deshalb eine relativ kurze, kanalartige Aarestrecke (Gewässercode 202) die beiden Seen. Zusätzlich führt ein Schifffahrtskanal (Code 103) vom Thunersee bis zum Bahnhof West von Interlaken. In diesem Bereich steht ein Wasserkraftwerk, welches Wasser aus dem Aarelauf turbiniert und in den Schifffahrtskanal entlässt. Deshalb ist die Aare (202) ab dem alten Schlachthof im Bahnhof West eine Restwasserstrecke.

Fischarten

Obschon die Aare in Interlaken als Gewässer mit gemischtem Fischbestand gilt, werden praktisch ausschliesslich Edelfische gefangen. Neben Bach- und eingewanderten Seeforellen lebt ein grosser Äschenbestand in diesem Aareabschnitt. Wahrscheinlich weil der Äschenbestand mit Populationen im Brienzer- und Thunersee verbunden ist, können in der Aare in Interlaken auch alte und entsprechend grosse Äschen gefangen werden, wie es sonst kaum in einer anderen Aarestrecke im Kanton Bern möglich ist. Zahlreiche Exemplare von über 50 Zentimetern werden alljährlich gefangen und es wurden auch schon Fänge von über 60 Zentimetern vermeldet.

Seeforellen, welche im Fluss gefangen werden, sind in der Fischfangstatistik ebenfalls als Bachforellen zu registrieren. Es gilt in diesem Zusammenhang besonders zu beachten, dass, um das Ablaichen der im Herbst aufsteigenden Seeforellen garantieren zu können, ein so genanntes Fenstermass gilt, welches im Monat September nur das Behändigen von Forellen zwischen 30 und 45 Zentimetern erlaubt.

Angeltechniken

Befischt werden die Äschen fast ausschliesslich mit dem Zapfen. Als Köder dienen dabei künstliche Nymphen, Mehl- und Mistwürmer und bei einzelnen Anglern auch Käse. Die Forellen werden zum Teil auch beim Zapfenfischen, mehrheitlich aber beim Spinnfischen mit Wobbler, Spinner und totem Köderfisch am System gefangen. Da man in Interlaken vielerorts von Mauern herunter fischt (Ausnahme ist die Restwasserstrecke) empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme eines Keschers mit einem extra langen Stiel (4 Meter).

Die wichtigsten Fangplätze:

Ort

Bach-
forelle

See-
forelle

Äsche

Felche

Hecht

Egli

Interlaken Ost

März-Sept.

 

Sept.-Dez.

     

Rosengarten / Kursaal

März-Sept.

 

Sept.-Dez.

     

unterh. Staatsschleuse

März-Sept.

         

Mühle

März-Sept.

 

Sept.-Dez.

     

unterhalb Nadelwehr

März-Sept.

März-Mai

Sept.-Dez.

Aug.

Mai-Juni

 

Schiffländte

März-Sept.

März-Mai

 

Aug.

Mai-Juni

Juli-Aug.

ARA

März-Sept.

 

Sept.-Dez.

Aug.

   

Lütscheren

     

Aug.

Mai-Juni

Juli-Aug.


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