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Smog-Konzepte

Smog-Situationen zeichnen sich durch ausserordentlich hohe Luftschadstoffbelastungen aus. Diese entstehen durch Anreicherung von Emissionen bei bestimmten meteorologischen Bedingungen.

Aufgrund der ausserordentlich hohen Luftschadstoffbelastungen haben Smog-Situationen negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Insbesondere Personen mit bereits bestehenden Erkrankungen der Atemwege oder des Herz-Kreislauf-Systems, sowie Kinder, Schwangere und alte Leute leiden unter Verschlechterungen ihres Gesundheitszustands.

Sommersmog

Durch hohe Ozonbelastungen entsteht während lang andauernden Schönwetterlagen bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen aus den Vorläuferschadstoffen Stickoxiden (NOx) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) Sommersmog.

Bei Sommersmog-Situationen sind kurzfristige und lokale Massnahmen oft nur wenig wirksam. Das BPUK-Konzept (Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz), dass bei Sommersmog zur Anwendung gelangt, beschränkt sich deshalb auf die aktive Information der Bevölkerung, indem Verhaltensempfehlungen und Hinweise über freiwillige Massnahmen abgegeben werden. Das Konzept orientiert sich am europäischen Schwellenwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³), bei dessen Überschreitung die Bevölkerung verstärkt informiert wird.

Wintersmog

Wintersmog entsteht hauptsächlich durch Feinstaub. Bei windschwachen winterlichen Inversionslagen ist der Luftaustausch mit den höher liegenden, sauberen Luftmassen unterbunden. Die Schadstoffe sammeln sich in den bodennahen Luftschichten an.

Um den Schadstoffausstoss bei hoher Luftschadstoffbelastung kurzfristig zu reduzieren werden im Kanton Bern bei Wintersmog-Situationen temporäre Massnahmen getroffen. Die Massnahmen beruhen auf einem gesamtschweizerischen Konzept der BPUK.

Das BPUK-Konzept besteht aus drei Stufen:

  • Informationsstufe mit verstärkter Informationstätigkeit, Aufrufen und freiwilligen Massnahmen
  • Interventionsstufe 1:  Bei einer 2-fachen Überschreitung des Tagesgrenzwertes für Feinstaub PM10 verfügt der Kanton Tempo 80 auf Autobahnen, ein Feuerungsverbot im Freien und das Verbot, Zusatzfeuerungen mit Holz (Komfort­heizungen wie Cheminées oder Schwedenöfen) zu nutzen.
  • Interventionsstufe 2: Bei 3-facher Überschreitung des Tagesgrenzwertes befristetes Einsatzverbot von dieselbetriebenen Maschinen ohne Partikelfilter 

Weitere Informationen

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