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Bodenverbesserungen im ländlichen Tiefbau

Brücke über den Hornegg-Graben im Winter.

Ein Beispiel für landwirtschaftliche Erschliessung: die Brücke über den Hornegg-Graben.

Unter "Tiefbau" werden Bodenverbesserungen zusammengefasst, das sind Werke und Anlagen im Bereich des ländlichen Tiefbaus sowie die Neuordnung des Grundeigentums und der Pachtverhältnisse (Landmanagement). Dazu gehören:

Der Kanton fördert und unterstützt Bodenverbesserungen mit dem Ziel,

  • die Kosten für den Unterhalt der ländlichen Infrastrukturanlagen zu reduzieren
  • die landwirtschaftliche Bewirtschaftung zu erleichtern
  • die Ertragsfähigkeit des Bodens zu erhalten
  • den Boden vor Verwüstung durch Naturereignisse zu schützen
  • den ökologischen Wert der Umwelt zu erhöhen
  • die wirtschaftliche Nutzung des Pachtlandes zu erleichtern
  • die dezentrale Besiedlung aufrechtzuerhalten

Träger/innen sind öffentlich-rechtliche Genossenschaften, Gemeinden und Teilgebilde von Gemeinden (Bäuerten), einfache Gesellschaften oder einzelne Grundeigentümer/innen.

Das Bodenverbesserungsverfahren bei gemeinschaftlichen Unternehmen ist im Gesetz über das Verfahren bei Boden- und Waldverbesserungen (VBWG) und der dazugehörenden Verordnung geregelt.

Bodenverbesserungen müssen die Anliegen des Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzes angemessen berücksichtigen.

Beitragsgesuche vor Baubeginn einreichen

Bodenverbesserungen können durch Bund und Kanton finanziell unterstützt werden. Beitragsgesuche sind schriftlich einzureichen. Dazu gehört eine kurze Beschreibung samt Begründung der gewünschten Massnahme sowie ein Kartenausschnitt, der Auskunft gibt über die Lage des Vorhabens.

An bereits begonnene oder schon ausgeführte Massnahmen werden keine Beiträge ausgerichtet.

Weitere Informationen finden Sie unter:

  


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/landwirtschaft/landwirtschaft/tiefbau.html