Raupe des dunklen Goldafters: Nester entfernen

Die Brennhaare der Raupe lösen auf der Haut starken Juckreiz aus.
Die Raupe des dunklen Goldafters bevorzugt warme Regionen und befällt Eichen, Obstbäume und andere Laubgehölze. Ein starker Befall führt zu Kahlfrass – im Winter sind die kleinen Gespinstnester an den äusseren Ästen sichtbar.
Hautkontakt mit den Brennhaaren ist zu vermeiden: Sie können starken Juckreiz auslösen.
Im Kanton Bern und weiteren Regionen der Deutschschweiz kommt es vereinzelt zu einer Massenvermehrung des dunklen Goldafters.
Bekämpfung: Nester im Winter entfernen – eventuell Insektizideinsatz im Herbst
Im Winterhalbjahr sollten die Nester durch Abflammen oder Absaugen entfernt werden. Idealerweise haben Schnee oder Frost die Brennhaare zerstört – ansonsten empfiehlt sich deren Fixierung durch Sprühleim. Die Haut sollte durch entsprechende Kleidung geschützt werden. Die Nester sind via Kehricht zu entsorgen oder vor Ort zu verbrennen.
Bei hohem Vorkommen an stark frequentierten Plätzen empfiehlt es sich, befallene Astpartien auszuschneiden oder den befallenen Busch/Baum zum fällen. Das Holzmaterial inklusive Nester vor Ort verbrennen.
Bei starkem Befall über Jahre sollte ein Ersatz der Bäume und Büsche durch Nadelhölzer oder Laubhölzer wie Pfaffenhütchen, Heckenkirschen, etc. erwogen werden – diese verschmäht der Goldafter.
Im Herbst kann Insektizid direkt gegen die aktiv fressende Junglarven eingesetzt werden.
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Merkblatt Raupe des Dunklen Goldafters (PDF, 167 KB, 2 Seiten)
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