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Vorsicht bei auffälligen Gespinste von Raupen mit Brennhaaren

Gespinstnester des dunklen Goldafters auf Laubgehölz.

Die Brennhaare der Raupe lösen auf der Haut starken Juckreiz aus.

Es gibt viele Raupenarten, die Gespinste machen. Wenn sie massenhaft an Bäumen und Sträuchern auftreten, fallen sie auf. Die meisten Raupen sind jedoch aus gesundheitlicher Sicht harmlos und teilweise sogar vom Aussterben bedroht.

Es gibt drei Arten, die bei Kontakt zu starkem Juckreiz und allergische Reaktionen der Haut führen können, da sie Brennhaare besitzen. Neben dem Dunklen Goldafter sind aus gesundheitlicher Sicht auch der Eichenprozessionsspinner und der Pinienprozessionsspinner problematisch. Der Eichenprozessionsspinner kommt ausschliesslich auf Eichen vor, der Pinienprozessionsspinner vorwiegend in der Südschweiz.

Im Kanton Bern und in weiteren Regionen der Deutschschweiz kann es, je nach Witterungsbedingungen, vereinzelt zu Massenvermehrungen des Dunklen Goldafters kommen, der solche problematischen Brennhaare besitzt. Verbreitungsgebiet und Nahrungsangebot des Dunklen Goldafters sind sehr gross. Das lokal massenhafte Auftreten der Raupen ist jedoch ein natürliches Phänomen und reguliert sich in der Regel nach einer gewissen Zeit von selbst, beispielsweise durch Witterungseinflüsse, Nahrungsangebot oder Eigenkonkurrenz. Aus diesen Gründen sollte eine Bekämpfung der Raupen nur in Ausnahmefällen erfolgen, zum Beispiel wenn sich Kinder in der Nähe befallener Bäume aufhalten (Spielplatz, Pausenplatz, Badeanstalt).

Generell sollten behaarte Raupen nicht angefasst und bei Verdacht grosszügig umgangen werden.Für eine Lagebeurteilung und die Massnahmenplanung am befallenen Standort kann der Werkhof der betroffenen Gemeinde kontaktiert werden.


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