Kanton Bern

Kanton Bern Startseite

Volkswirtschaftsdirektion Startseite


Navigation



Raupe des dunklen Goldafters: Nester entfernen

Gespinstnester des dunklen Goldafters auf Laubgehölz.

Die Brennhaare der Raupe lösen auf der Haut starken Juckreiz aus.

Die Raupe des dunklen Goldafters bevorzugt warme Regionen und befällt Eichen, Obstbäume und andere Laubgehölze. Ein starker Befall führt zu Kahlfrass – im Winter sind die kleinen Gespinstnester an den äusseren Ästen sichtbar.

Hautkontakt mit den Brennhaaren ist zu vermeiden: Sie können starken Juckreiz auslösen.

Im Kanton Bern und weiteren Regionen der Deutschschweiz kommt es vereinzelt zu einer Massenvermehrung des dunklen Goldafters.

Bekämpfung: Nester im Winter entfernen – eventuell Insektizideinsatz im Herbst

Im Winterhalbjahr sollten die Nester durch Abflammen oder Absaugen entfernt werden. Idealerweise haben Schnee oder Frost die Brennhaare zerstört – ansonsten empfiehlt sich deren Fixierung durch Sprühleim. Die Haut sollte durch entsprechende Kleidung geschützt werden. Die Nester sind via Kehricht zu entsorgen oder vor Ort zu verbrennen.

Bei hohem Vorkommen an stark frequentierten Plätzen empfiehlt es sich, befallene Astpartien auszuschneiden oder den befallenen Busch/Baum zum fällen. Das Holzmaterial inklusive Nester vor Ort verbrennen.

Bei starkem Befall über Jahre sollte ein Ersatz der Bäume und Büsche durch Nadelhölzer oder Laubhölzer wie Pfaffenhütchen, Heckenkirschen, etc. erwogen werden – diese verschmäht der Goldafter.

Im Herbst kann Insektizid direkt gegen die aktiv fressende Junglarven eingesetzt werden.

Mehr zum Thema


Weitere Informationen

Kontakt

LANAT Amt für Landwirtschaft und Natur

Pflanzenschutz (ASP)
Rütti
3052 Zollikofen

Tel. 031 910 53 30
Fax 031 910 53 49
Kontakt per E-Mail
Kontaktformular

 


Informationen über diesen Webauftritt

http://www.vol.be.ch/de/index/landwirtschaft/landwirtschaft/pflanzenschutz/pflanzenschutzberatung/raupe_des_dunklen_goldafters