Erbsenwickler: weite Stellung und frühe Saat beugen vor

Die Larven des Erbsenwicklers fressen die wachsenden Erbsen.
Der Erbsenwickler, ein bräunlicher Schmetterling, hat eine Flügelspannweite von 12–16 Millimetern. Die Raupe des Erbsenwicklers richtet grosse Schäden an Erbsenbeständen an.
Raupen verursachen hohe Ertragsverluste bei Erbsen
Weissliche, 8–10 Millimeter grosse Raupen mit brauner Kopfkapsel und Rückenschild fressen ab Mitte Juni im Innern der Hülsen an den Samen. Die Hülsen sind voller Kotklümpchen, die durch ein feines Gespinst zusammengehalten werden.
Der weit verbreitete Schädling lebt als Raupe hauptsächlich auf Erbsen und kann in Jahren mit trocken-warmer Witterung Ertragsverluste von bis zu 30 Prozent verursachen.
Bekämpfung durch gezielte Aussaat – bei starkem Befall durch Insektizid
Als Bekämpfungsstrategien sind eine weite Stellung der Erbsen in der Fruchtfolge sowie eine frühe Saat geeignet. Gefährdet sind insbesondere Bestände, welche nahe bei letztjährigen Erbsenparzellen liegen. Der Flug der Erbsenwickler kann mit Pheromonfallen (Fallen mit Lockstoff) überwacht werden.
Wenn die Schadschwelle von über 100 Faltern pro Falle überschritten wird, kann die Eiablage so stark sein, dass sich der Einsatz von Insektiziden lohnt (im •Ökologischen Leistungsnachweis ist dafür eine •Sonderbewilligung nötig!).
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Befall mit Erbsenwickler: Wann lohnt sich eine Behandlung? (PDF, 57 KB, 1 Seite)
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