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Messwerte Bodenfeuchte

Mit fünf Tensiometern wird auf einer Wiese die Bodenfeuchtigkeit gemessen.

Saugspannungs- und Niederschlagsmessung an einem Standort der kantonalen Bodenbeobachtung.

Je trockener der Boden, umso kleiner ist der Anteil der mit Wasser gefüllten Poren. Mit abnehmendem Wassergehalt nehmen die Stabilität und die Tragfähigkeit des Bodens zu. Beim Abtrocknen des Bodens steigt die Saugspannung an; diese wird mit Hilfe poröser Keramikzellen an Tensiometern gemessen (siehe Bild links). Die gemessene Saugspannung gibt Auskunft über die Bodenfeuchte.

Seit 1996 betreibt der Kanton Bern ein Netz, um die Bodenfeuchte in den verschiedenen Regionen abzuschätzen. An sechs Standorten werden wöchentlich die Saugspannungs-Messwerte auf einer langjährigen Naturwiese erhoben. Die Messwerte repräsentieren die Bodenfeuchtigkeit in einer Tiefe von 35 cm. Damit können indirekt Rückschlüsse über die Befahrbarkeit des Bodens gezogen werden. Der angegebene Wert ist der Median aus fünf gemessenen Einzelwerten pro Standort.

Wöchentliche Messungen als Entscheidhilfe für Landwirte

Die Saugspannungswerte werden stark durch den Niederschlag beeinflusst. Aus diesem Grund werden an sechs Standorten auch die Niederschlagswerte erfasst.

Am Standort Zollikofen ist es zusätzlich möglich, die Saugspannungswerte einer langjährigen Direktsaat mit einem Pflugsystem zu vergleichen.

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