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Konsultationsverfahren für eine absehbare Massenentlassung bei Meyer Burger: Informationsplattform hat Arbeit aufgenommen

13. November 2017 – Medienmitteilung

Im Zusammenhang mit der vom Thuner Technologiekonzern Meyer Burger am 2. November 2017 angekündigten Restrukturierung läuft bis am 28. November das gesetzlich vorgesehene Konsultationsverfahren. Die Mitarbeitenden können Vorschläge einreichen, wie der Personalabbau umgesetzt werden soll.
Regierungsrat Christoph Ammann, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, hat angesichts der Bedeutung des Unternehmens und der voraussichtlich grossen Zahl betroffener Personen das beco Berner Wirtschaft beauftragt, eine «Informationsplattform Meyer Burger» einzusetzen. Mitglieder dieser Informationsplattform sind Vertreter der Geschäftsleitung von Meyer Burger, eine Vertretung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, die Sozialpartner (unia, Angestellte Schweiz, Wirtschaft Thun-Berner-Oberland), die Stadt Thun sowie das beco Berner Wirtschaft (RAV, Arbeitsmarktservice, Arbeitslosenkasse und Standortförderung). Geleitet wird das Gremium durch Adrian Studer, Leiter beco Berner Wirtschaft.
Die erste Sitzung von Freitag, 10.11., diente dem allgemeinen Informationsaustausch und der Beantwortung von Fragen zur Unternehmensentwicklung. Besprochen wurden die gemeinsamen Handlungsfelder, z.B. die Unterstützung bei der Vermittlung der Lernenden in andere Betriebe oder die Nachnutzung von frei werdenden Produktionsflächen. Die Massnahmen für die möglicherweise von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen konnten in direkten Gesprächen zwischen der Unternehmung und dem Geschäftsbereich RAV erörtert werden. Die Gespräche erfolgten in einer konstruktiven Atmosphäre. Die weiteren Abklärungen laufen im bilateralen Rahmen. Die Informationsplattform Meyer Burger wird sich vor Ablauf der Konsultationsfrist ein weiteres Mal treffen.
Die Meyer Burger AG plant, ihre  Massenproduktion aus Kostengründen in das Hauptabsatzgebiet nach China zu verlagern. Die Bereiche F+E, Verkauf, Marketing, Prototypenherstellung und das Headquarter sollen in Thun verbleiben. Vom Abbau sind bis zu 180 Mitarbeitende und 26 Lehrlinge betroffen.

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