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Jahresbilanz 2017 Standortförderung Kanton Bern Gutes Jahr für den Wirtschaftsstandort Kanton Bern

16. Februar 2018 – Medienmitteilung

Die Standortförderung Kanton Bern hat mit dem Wirtschaftsförderungsgesetz im vergangenen Jahr 44 Projekte von Berner Unternehmen gefördert, mit denen rund 600 Arbeitsplätze geschaffen werden. Ausserdem konnte sie viele Firmen aus forschungsintensiven Bereichen ansiedeln. Die Standortförderung stellte ihre Jahresbilanz 2017 in einer Werkhalle der Firma Güdel in Langenthal vor. Güdel ist ein Beispiel einer Berner Firma, die in einer technologischen Nische zu den Weltmarktführern zählt.

Für den Kanton Bern war 2017 wirtschaftlich und innovationspolitisch ein bewegtes und gutes Jahr. Die globale Konjunkturentwicklung und die Abwertung des Frankens haben sich positiv ausgewirkt. «Von diesen Rahmenbedingungen haben unsere Unternehmen und der Tourismus profitiert, auch wenn eine erfolgreiche Wirtschaft natürlich vor allem das Ergebnis unternehmerischen Denkens und Handelns ist», sagte Regierungsrat  und Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann an der Medienkonferenz der Standortförderung Kanton Bern bei der Firma Güdel in Langenthal. Der Volkswirtschaftsdirektor zeigte sich ausserdem erfreut, dass die drei grossen Innovationsprojekte sitem-insel, Switzerland Innovation Park und der Empa-Standort in Thun vorankommen. «Bern hat in den letzten zwei Jahren als Wirtschafts- und Innovationsstandort enormen Schwung aufgenommen», bilanziert Ammann.

Der neue Leiter der Standortförderung, Sebastian Friess, zog Bilanz über das Jahr 2017, ergänzte diese mit einer Rückschau auf 20 Jahre Wirtschaftsförderungsgesetz und nannte einige wegbereitende frühere Ansiedlungs- und Unternehmensbeispiele. Friess ist zuversichtlich, die aufkommende Dynamik in die Zukunft führen zu können. In den kommenden Jahren lege er sein Augenmerk besonders auf die «Hidden Champions» im Kanton Bern: «Hier finden sich viele weltweit führende Unternehmen in technologischen Nischen – diesen gilt es ganz besonders Sorge zu tragen». Für den Kanton Bern sei es eine zentrale Aufgabe, die Rahmenbedingungen für diese Firmen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Investitionen in Forschung und Entwicklung weiter zu verbessern, sagt der Standortförderer.

Digitale Fertigung – die Weichen sind gestellt

Für die Zukunft der digitalen Fertigung hat der Kanton Bern die Weichen mitgestellt. Sowohl in der EMPA in Thun als auch im Switzerland Innovationpark (SIP) Biel/Bienne wird in diesem Technologieumfeld geforscht und angewandte Projekte werden gemeinsam mit der Industrie umgesetzt. Mit der 2017 erfolgten Eröffnung der Swiss Smart Factory und der Gründung des FabLab erhält die Schweiz ein führendes Dienstleistungs- und Demonstrationszentrum für Industrie 4.0-Projekte.

15 neue Ansiedlungen

Seit vielen Jahren setzt der Kanton Bern neben der Pflege seiner bereits existierenden Unternehmen auf Ansiedlungen neuer Firmen, insbesondere auch aus dem Ausland. 2017 konnten im Vergleich zu früheren Jahren überdurchschnittlich viele neue Firmen angesiedelt werden: 13 Unternehmen aus dem Ausland und zwei aus anderen Kantonen haben sich neu im Kanton Bern angesiedelt. Dabei handelt es sich mehrheitlich um kleinere Unternehmen, die in technologisch orientierten und forschungsintensiven Bereichen tätig sind.

Impulsprogramm Tourismus

Im Vordergrund des touristischen Impulsprogramms 2016 – 2019 stehen attraktivere Angebote für Aufenthaltsgäste. Bis zur Halbzeit des Impulsprogramms konnten 17 Projekte unterstützt werden. Dazu gehören etwa das Projekt V-Bahn der Jungfraubahnen, die Schaumühle Dittligmühle und der rollstuhlgängige See-Rundwanderweg «No Limits» rund um den Hinterstockensee, der erste seiner Art in der Schweiz.

Zahlen zur Standortförderung Kanton Bern

Im Jahr 2017 hat die Standortförderung Kanton Bern gestützt auf das Wirtschaftsförderungsgesetz 44 Projekte unterstützt. Nach Angaben der Unternehmen werden diese Projekte rund 256 Millionen Franken Investitionen auslösen und über 600 Arbeitsplätze generieren. Im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) wurden im vergangenen Jahr 47 Projekte unterstützt, die voraussichtlich weitere 400 Arbeitsplätze schaffen werden.

Ausführliche Zahlen zum Geschäftsjahr 2017 und Förderbeispiele finden sich im Geschäftsbericht der Standortförderung Kanton Bern (PDF, 1 MB, 16 Seiten).

Hinweis

20 Jahre Wirtschaftsförderung Kanton Bern

Um die Unternehmen zu unterstützen, hat der Kanton Bern vor zwanzig Jahren das kantonale Wirtschaftsförderungsgesetz (WFG) erlassen und die Förderaktivitäten neu positioniert. Mit einem Fokus auf Schwerpunktbranchen, auf die Förderung von innovativen Projekten in Unternehmen und auf Kooperationen hat das WFG dazu beigetragen, den Kanton Bern zu einem innovativen Wirtschaftsstandort zu formen. Das zeitgleich revidierte kantonale Investitionshilfegesetz (KIHG) hat mit der Unterstützung für Berggebiete und den ländlichen Raum zusätzliche Schwerpunkte gesetzt. Das WFG und das KIHG sind am 1. Januar 1998 in Kraft getreten. Zwischen 1998 und 2017 wurden auf der Grundlage des WFG über 1100 Projekte von bernischen Unternehmen unterstützt und mehr als 200 Firmen aus dem Ausland angesiedelt.

Der Geschäftsbericht  enthält eine Karte, die aufzeigt, wie viele Projekte in welchen Regionen die Standortförderung in den vergangenen 20 Jahren unterstützt hat. Beilage 20 Jahre WFG  (PDF, 703 KB, 8 Seiten)

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